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Gnip und Mediasift

Daten sind Twitters Geschäftsmodell

Nicht Werbung wird Twitter profitabel machen, sondern die Tweets seiner Nutzer. Das Unternehmen hat erste Deals zur Auswertung der Daten geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gnip und Mediasift: Daten sind Twitters Geschäftsmodell

Allzu viel Werbung gibt es auf Twitter nicht und bislang war nicht klar, wie sich der für Nutzer kostenlose Dienst finanzieren könnte. Zwar legen 2009 im Netz aufgetauchte Informationen nahe, dass Twitter Umsatz macht. Gleichzeitig aber steht in diesen Unterlagen auch, dass jeder Nutzer jährliche Kosten von circa einem Dollar verursacht - angesichts einer geschätzten Nutzerzahl von 200 Millionen eine erhebliche Summe.

Inhalt:
  1. Gnip und Mediasift: Daten sind Twitters Geschäftsmodell
  2. Verknüpfung generiert immer neue Informationen

Inzwischen aber scheint das Nachrichtennetzwerk ein Modell zum Geldverdienen zu haben, auch wenn das nicht jedem gefallen wird: Es verkauft den Zugriff auf seine Datenbank.

Twitter ist öffentlich und jeder kann sehen, was über das Netzwerk rauscht, 155 Millionen Kurzbotschaften sind es an einem durchschnittlichen Tag. Auch eine Suche gibt es, um bestimmte Themen, Menschen oder Tweets wiederzufinden.

Doch vollständig ist der Zugang, den normale Nutzer haben, nicht. Das Twitter-Gedächtnis, auf das sie zugreifen können, reicht nur kurze Zeit zurück. Die Suche beispielsweise ist beschränkt auf 1.500 Ergebnisse. Bei Themen, zu denen viel getwittert wird, kann das heißen, dass Tweets nach einigen Monaten nicht mehr über die Suche zu finden sind.

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Der Strom selbst verfasster Nachrichten lässt sich zwar komplett abrufen, auch der von beliebigen Profilen, wenn sie einzeln aufgerufen werden. Doch gibt es keine Möglichkeit, automatisiert alle Tweets aus Twitter abzusaugen. Und schon gar nicht lassen sich alle Metainformationen einsehen, die mit jeder Botschaft verknüpft sind.

Das alles kann aber derjenige kaufen, der dafür bezahlt. Lohnend ist das allemal, hat der Dienst doch eine gigantische Datenbank menschlicher Kontakte, Wünsche und Gedanken angesammelt. Dank der umfangreichen Metainformationen lassen sich die unzähligen Tweets nach diversen Kriterien durchforsten und sortieren.

Das IT-Portal ReadWriteWeb hat diese bis zu 40 zusätzlichen Informationen aufgelistet. So wird zu jedem Tweet gespeichert, in welcher Zeitzone und Sprache, zu welchem Zeitpunkt und Ort, mit welcher Software und von welchem Account aus er abgeschickt wurde. Außerdem speichert Twitter, wie viele Follower der Account hat und wie vielen er folgt. Wenn ein Tweet sich auf einen anderen bezieht, wird auch die ursprüngliche Botschaft gespeichert.

Verknüpfung generiert immer neue Informationen 
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tomatende2001 09. Apr 2011

Na spätestens als sich die Geheimdienste bei Facebook, Google und Twitter die Klinke in...


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