Polaris: Roboter als Poolreiniger
Der 9300xi ist mit vier Rädern, Reinigungsbürsten, einem Behältnis für den aufgesaugten Müll und einer rückwärtigen Düse ausgerüstet. Diese unterstützt nicht nur für Vortrieb, sondern der Roboter kann die Ecken des Pools abbrausen, in die seine Bürste, die am vorderen Teil sitzt, nicht kommt.
Der Roboter ist ungefähr so groß wie ein Bodenstaubsauger. Im Gegensatz zu seinen Kollegen an Land ist er jedoch nicht mit Akkus, sondern mit einem Kabel zur Stromversorgung ausgerüstet. Es ist so konstruiert, dass es im Wasser schwebt. Der leichte Auftrieb verhindert, dass sich der Roboter im Kabel verheddert.

Auf Wunsch putzt das Gerät eine frei programmierbare Zeit lang, wobei die Putzdauer pro Tauchgang auf maximal sechs Stunden begrenzt ist. Das Gerät kann nicht nur an Wänden hochkrabbeln, sondern auch Stufen überwinden. Kommt das Gerät dabei unfreiwillig über Wasser, schaltet es sich nach 60 Sekunden automatisch ab, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Wer dem Roboter die autonome Fahrt nicht zutraut, kann ihn auch mit der beigelegten Funkfernbedienung selbst steuern. Der Polaris 9300xi ist mit einem 21,3 Meter langen Stromkabel ausgerüstet. Das soll für sehr große Pools mit einer Gesamtlänge von rund 18 Metern ausreichen.
Der Polaris 9300xi(öffnet im neuen Fenster) kostet in den USA rund 1.500 US-Dollar. Eine günstigere Alternative stellt der Poolreiniger iRobot Verro 500 dar, der keine Räder besitzt, sondern auf einem Band läuft. Er ist kleiner als das Polaris-Gerät, kostet ungefähr 1.000 US-Dollar und benötigt ebenfalls eine externe Stromquelle.
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