Linux Foundation

Videowettbewerb zu 20 Jahren Linux

Der Linux Kernel wird 20 Jahre alt. Das feiert die Linux Foundation mit einem Videowettbewerb. Außerdem wurden im Rahmen des Collaboration Summit mehrere Projekte bekanntgegeben.

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Linux Foundation: Videowettbewerb zu 20 Jahren Linux

Vom 6. bis zum 8. April 2011 findet in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien der Linux Collaboration Summit der Linux Foundation statt. In diesem Rahmen wurde der Videowettbewerb zum 20-jährigen Bestehen des Linux-Kernel angekündigt. Die Einsendungen sollen die Wirkung des Kernels auf EDV, Kultur und/oder Wirtschaft widerspiegeln. Der Begründer und Namensgeber des Kernels, Linus Torvalds, wird persönlich den Gewinner aus den Favoriten der Community auswählen. Der Wettbewerb läuft bis zum 2. Juli 2011. Zur Inspiration hat die Linux Foundation ihre unterhaltsame Sicht auf die Entwicklung der letzten 20 Jahre bereits veröffentlicht.

Auf dem Treffen von Entwicklern und führenden Community-Mitgliedern wurde außerdem eine neue Arbeitsgruppe der Linux Foundation gegründet. Diese soll die Zusammenarbeit verschiedener Projekte auf dem Gebiet der Hochverfügbarkeit verbessern. Begründet wird dieser Schritt unter anderem mit der steigenden Notwendigkeit von Hochverfügbarkeit im Wirtschaftssegment. Denn der Trend zur ständigen Erreichbarkeit kann zu schmerzlichen finanziellen Verlusten durch einen Ausfall führen.

Die Spezifikation Carrier Grade Linux (CGL) wurde in Version 5.0 veröffentlicht. Die zuständige Arbeitsgruppe hat die CGL mit Blick auf den ständig wachsenden Datentransfer überarbeitet. Denn dieser steigt im mobilen Bereich rapide an. Entsprechend müssen die Netzwerke der Telekommunikationsanbieter neuen Herausforderungen gewachsen sein.

Der Linux-Kernel findet an nahezu allen erdenklichen Geräten eine Einsatzmöglichkeit. Um die Entwicklung eines eigenen Embedded-Systems, das auf Linux basiert, zu vereinfachen, rief die Linux Foundation das Yocto-Projekt ins Leben. Yocto 1.0 bietet eine komplette Entwicklungsumgebung, mit der es möglich ist, Systeme auf Basis des Kernel 2.6.37 zu erstellen. Außerdem wurde die Build-Zeit im Vergleich zur Vorgängerversion beschleunigt und die GCC-Toolchain auf die Version 4.5.1 aktualisiert. Ebenfalls wurde ein neues Toolkit zur Entwicklung von Anwendungen in Yocto integriert. [von Sebastian Grüner]

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