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The Bat! 5 angetestet

E-Mail-Programm unterstützt QR-Codes und Intels AES

Ritlabs hat eine neue Version seines E-Mail-Programms veröffentlicht. Ein erheblicher Teil des Programmcodes wurde ausgetauscht und neue Funktionen hinzugefügt. Unter anderem profitiert The Bat 5 nun von aktuellen Intel-Prozessoren.

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The Bat! 5 angetestet: E-Mail-Programm unterstützt QR-Codes und Intels AES

Das E-Mail-Programm The Bat steht nun in der Version 5.0 bereit. Ritlabs hat sich mit der Version 5.0.8 dazu entschieden, das Programm als final zu deklarieren. Die ungewöhnliche Nummer der Finalversion erklärt sich damit, dass seit November 2010 bereits Dutzende Testversionen mit den Versionsnummern 5.0.x oder 5.0.0.x verteilt wurden.

  • The Bat 5 - keine großen Neuerungen auf den ersten Blick
  • Der Menu Navigator hilft beim Auffinden von Menüeinträgen.
  • The Bat 5.0.8
  • URL Manager...
  • ... und die Filterfunktionen. Wer will, kann jetzt anhand des Ordners entscheiden, ob Bilder in HTML-E-Mails nachgeladen werden sollen.
  • Wir suchen das QR-Code-Tool. Doch wo ist dieses "Unknown"?
  • Ein Klick in den Menu Navigator offenbart das Unbekannte: Es ist das Kontextmenü.
  • QR-Code einmal ohne...
  • ... und einmal mit http. The Bat! macht das bei URLs nicht automatisch. Bei unserem QR-Code-Scanner funktionierte deswegen nur dieses Bild korrekt.
  • The Bat gehört zu den Programmen, die enorm viele Optionen bieten. Das hier ist nur die Account-Verwaltung.
  • Hier lassen sich generelle Templates definieren, beispielsweise für Antworten. Solche Templates können auch für Kontakte oder Ordner angelegt werden.
  • Das sind die normalen Optionen des Programms. Eine Suchfunktion wäre auch hier praktisch.
  • Account-Rechte
  • Ansichtseinstellungen der E-Mail-Übersicht
  • Komplex. Kenntnisse in der Aussagenlogik helfen bei der Erstellung der Filter. Dieser Filter soll nur zeigen, was prinzipiell möglich ist. Er funktioniert so natürlich nicht.
  • Maintenance Center. Thunderbird-Nutzer müssen jeden Ordner einzeln für die Komprimierung (compact) durchklicken. The Bat kann das ordnerübergreifend.
The Bat 5 - keine großen Neuerungen auf den ersten Blick
Inhalt:
  1. The Bat! 5 angetestet: E-Mail-Programm unterstützt QR-Codes und Intels AES
  2. Menu Navigator als Zugeständnis für unübersichtliche Menüs

Neu ist die Unterstützung des Intel Advanced Encryption Standard (AES) Instruction Set. Das soll Ritlabs zufolge vor allem bei der Verschlüsselung der Kommunikation helfen, da TLS und S/MIME beschleunigt wurden. Außerdem startet The Bat nun schneller auf Mehrkernsystemen. Ritlabs hat zudem einen Teil des Quellcodes ausgetauscht. Davon profitiert laut Ritlabs das IMA-Protokoll. IMAP und auch andere Verbindungen sollen stabiler und sicherer sein.

Überarbeitet wurde der URL-Manager. Bisher konnte das Nachladen von Bildern in HTML-E-Mails nur anhand der Domain geblockt oder freigeschaltet werden. Nun können auch Absender, Ordner oder Betreff für das Whitelisting benutzt werden.

Wer eine E-Mail schreibt, der hat jetzt die Möglichkeit, QR-Codes einzubinden. Nach dem Markieren eines Textteils gibt es per Kontextmenü einen erzeugten QR-Code. Was der Anwender dann damit machen soll, erschloss sich uns allerdings nicht sofort. Der Mauszeiger verschwindet über dem QR-Code, ein Kontextmenü gibt es nicht und kopieren konnten wir den QR-Code per STRG-C auch nicht. Eine Weiterverwendung ist aber immerhin über die Screenshotfunktion des Betriebssystems möglich. Außerdem kann der Anwender auch sein Smartphone zücken und den QR-Code abfotografieren, was anscheinend die Hauptintention bei der Entwicklung des Werkzeugs war. Unangenehm ist der Umstand, dass ein offener QR-Code sämtliche Fenster von The Bat sperrt.

Menu Navigator als Zugeständnis für unübersichtliche Menüs 
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