Abo
  • Services:

Andy Rubin

Android bleibt offen und anpassbar

Android-Chefentwickler Andy Rubin tritt Gerüchten entgegen, Google schränke den Spielraum für Hersteller von Android-Geräten ein. An Googles Strategie habe sich nichts verändert, Android bleibe Open Source und könne von jedem beliebig verändert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Andy Rubin
Andy Rubin

Businessweek berichtet in der vergangenen Woche, Google habe Android-Lizenznehmer in den vergangenen Monaten dazu gedrängt, "Nicht-Fragementierungs-Klauseln" zu unterschreiben, so dass Google das letzte Wort bei Android-Modifikationen durch die Partner habe. Zwar habe es solche Regeln von Anfang an gegeben, in den vergangenen Monaten sei Google aber deutlich strenger geworden, was unter anderem Facebook mit seinen Plänen für eine eigene Android-Variante betreffe.

Stellenmarkt
  1. sunhill technologies GmbH, Erlangen
  2. Bosch Gruppe, Waiblingen

In einem Blogeintrag weist Andy Rubin, Chefentwickler von Android bei Google, die Vorwürfe zurück. Er spricht von Fehlinformationen, die da verbreitet würden. Google glaube nicht an einen "One Size fits All"-Ansatz, das zeige sich in der Vielzahl unterschiedlicher Android-Geräte, viele dabei umgesetzte Ideen habe man bei der Schaffung von Android nicht in Betracht gezogen. Trotz dieser Vielfalt sei die Android-Plattform konsistent und kompatibel für Applikationen Dritter.

Hersteller von Geräten können Android auch in Zukunft im Hinblick auf beliebige Funktionen anpassen, um einzigartige und unterscheidungskräftige Produkte anzubieten. Wer sein Gerät aber als kompatibel mit Android vermarkten oder einige Google-Applikationen mitliefern wolle, müsse sich an einige wenige Regeln halten. Dabei sei es nicht realistisch zu glauben, dass Google-Applikationen oder Applikationen Dritter auf inkompatiblen Geräten problemlos funktionieren würden.

Googles "Anti-Fragmentierungs-Programm" gebe es seit der Veröffentlichung von Android 1.0. Alle Gründungsmitglieder der Open Handset Alliance hätten sich bereits 2007 verpflichtet, Android nicht zu fragmentieren.

Dennoch gilt laut Rubin: Es gibt keine Einschränkungen bei der Anpassung des Userinterface. Auch gebe es keine Bestrebungen, Android nur auf einer Chiparchitektur anzubieten.

Darüber hinaus gelte auch weiterhin: Android ist Open Source und der Quellcode wird veröffentlicht, sobald dieser reif dafür ist. Dass Android 3.0 bislang nicht veröffentlicht wurde, liege nur daran, dass der Quellcode noch nicht so weit ist. Derzeit sei das Android-Team damit beschäftigt, viele der Neuerungen von Honeycomb für Smartphones umzusetzen. Sobald diese Arbeit abgeschlossen sei, werde der Quellcode von Android 3.0 veröffentlicht: "Diese zeitliche Verschiebung stellt keine Änderung unserer Strategie dar. Wir halten daran fest, Android als Open-Source-Plattform für unterschiedliche Geräteklassen anzubieten", so Rubin.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 14,99€
  3. 47,99€
  4. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)

chrulri 07. Apr 2011

Motorola hat ihre Backpfeife ja bereits erhalten.


Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Logitechs MX Vertical im Test: So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein
Logitechs MX Vertical im Test
So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein

Logitech hat mit der MX Vertical erstmals eine vertikale Maus im Sortiment. Damit werden Nutzer angesprochen, die gesundheitliche Probleme bei der Mausnutzung haben - Schmerzen sollen verringert werden. Das Logitech-Modell muss sich an der deutlich günstigeren Alternative von Anker messen lassen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Logitech MX Vertical Ergonomisch geformte Maus soll Handgelenke schonen
  2. Razer Mamba Elite Razer legt seine Mamba erneut mit mehr RGB auf
  3. Logitech G305 Günstige Wireless-Maus mit langer Laufzeit für Gamer

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /