Rückgang

Bundesnetzagentur fordert gewaltige Investitionen in Netze

Die Bundesnetzagentur beklagt einen erneuten Rückgang der Investitionen in die Telekommunikationsnetze. Nötig seien gewaltige Investitionen in Breitbandausbau, sagte Behördenchef Kurth.

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Matthias Kurth (Bild: Bundesnetzagentur)
Matthias Kurth (Bild: Bundesnetzagentur)

Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat bei der Vorstellung des Jahresberichts (PDF) gewaltige Investitionen in den Ausbau der Energie- und Telekommunikationsnetze gefordert. Im Jahr 2010 wurden über Breitbandanschlüsse im Festnetz circa 3,2 Milliarden GByte generiert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von rund 9 Prozent. Im Mobilfunk verdoppelte sich das Datenvolumen fast von 33,29 Millionen GByte im Jahr 2009 auf etwa 65 Millionen GByte im Jahr 2010.

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Im Jahr 2010 betrugen die Investitionen in den Telekomnetzausbau circa 5,9 Milliarden Euro. Davon entfielen 2,8 Milliarden Euro auf die Deutsche Telekom, die Wettbewerber steckten 3,1 Milliarden Euro in ihre Netze. Damit gingen die Ausgaben der Netzbetreiber erneut zurück. Im Jahr 2008 lagen die Investitionen noch bei 7,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 sanken die Ausgaben für die Netze auf 6 Milliarden Euro. Die Mobilfunkinvestitionen blieben mit circa 2 Milliarden Euro auf einem konstanten Niveau. Die Investitionen in die Kabel-TV-Infrastruktur erreichten 2010 circa 0,69 Milliarden Euro.

Im Jahr 2010 zählte Deutschland 26,2 Millionen Breitbandanschlüsse im Festnetz. 23 Millionen Anschlüsse entfallen auf DSL als weiterhin dominierende Anschlusstechnologie. Die Kabelnetzbetreibern erreichten mit ihren Breitbandanschlüssen rund 2,9 Millionen Anschlüsse. Auf die rechtlichen Anschlusstechnologien inklusive Glasfaser (FTTB/FTTH) entfielen 0,26 Millionen Anschlüsse. Deutschland sei zudem führend beim Ausbau des mobilen Breitbands und Technologien wie LTE, sagte Kurth.

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