Linux-Distribution

Opensuse zukünftig ohne x.0-Versionen

Die Linux-Distribution Opensuse erhält ein neues Schema für die Nummerierung der veröffentlichten Versionen, das keine Nummern mit einer 0 hinter dem Punkt vorsieht. Zukünftig wird es jeweils drei Versionen mit der gleichen Zahl vor dem Punkt geben.

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Linux-Distribution: Opensuse zukünftig ohne x.0-Versionen

Nach einer langen Diskussion haben Entwickler und Communitymitglieder über ein neues Schema für die Versionsnummern von Opensuse abgestimmt. Zukünftig wird es keine x.0-Veröffentlichungen mehr geben. Die Version nach der aktuellen Version 11.4 trägt dementsprechend die Nummer 12.1, dann wird fortlaufend durchgezählt. Nach dem Punkt erhöht sich die Zahl jeweils von 1 bis 3., für die darauffolgende Version wird die Zahl vor dem Punkt um eins erhöht.

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Die Entscheidung gegen eine Version x.0 dient vor allem dazu, Missverständnissen vorzubeugen. Aufgrund des bisherigen Systems nahmen viele Nutzer fälschlicherweise an, es gäbe von Opensuse eine jeweils stabile Version mit darauffolgenden Updates. Jede Veröffentlichung beinhaltet jedoch neue Funktionen und wird als stabil gekennzeichnet.

Die Diskussion über die Versionsnummern war während der Entwicklung von Opensuse 11.4 entbrannt. Einigkeit bestand nur darin, dass weiterhin alle acht Monate eine neue Version veröffentlicht wird. Ein entsprechend klarer Algorithmus dafür war allerdings nur schwer zu finden. Deshalb wurde schließlich darüber abgestimmt. In Zukunft erschließt sich der Veröffentlichungsmonat aus der Versionsnummer. Die Zahlen hinter dem Punkt stehen für November (1), Juli (2) und März (3).

Das neue Schema soll keine Abkehr von der bisherigen Praxis sein. Außerdem ist die Zählweise einzigartig, womit die beiden wichtigsten diskutierten Ziele erreicht wurden. [von Sebastian Grüner]

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