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Virgin Oceanic: Richard Branson taucht ab

Virgin Oceanic

Richard Branson taucht ab

Der britische Unternehmer Richard Branson hat ein Tauchboot vorgestellt, das zu den tiefsten Punkten in mehreren Ozeanen hinabtauchen soll. Er selbst will den tiefsten Punkt im Atlantik besuchen. Das Projekt hatte Bransons verstorbener Freund Steve Fossett angestoßen.

Von ganz oben geht es jetzt für den britischen Unternehmer Richard Branson nach ganz unten: Mit einem U-Boot will er zu den tiefsten Stellen auf dem Meeresboden hinabtauchen.

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Bis in 11.000 Meter Tiefe

Virgin Oceanic ist etwa 5,40 Meter lang, 1,70 Meter hoch und knapp 4 Meter breit. Das rund 3,6 Tonnen schwere Tauchboot ist aus Kohlefaser und Titan gefertigt und bietet nur einem einzigen Insassen Platz. Das Boot ist dafür ausgelegt, mehr als 11.000 Meter tief zu tauchen. Einen ersten Test in der Bucht von San Francisco hat das Boot Ende März absolviert.

Angetrieben wird das Boot von zwei Propellern, die eine Höchstgeschwindigkeit von 3 Knoten, knapp 5,6 km/h, ermöglichen. Die normale Reisegeschwindigkeit unter Wasser wird bei 2,2 Knoten, rund 4 km/h, liegen. Das Boot kann mit einer Neigung von 45 Grad tauchen. Die Sinkgeschwindigkeit beträgt 6,4 km/h. Das Boot ist mit zwei seitlichen Flügeln ausgestattet, die unter Wasser eine flugähnliche Fortbewegung ermöglichen. Die Motoren haben eine Laufzeit von fünf Stunden. Die Systeme des U-Boots sind für einen 24-stündigen Tauchgang ausgestattet.

Mutterschiff Cheyenne

Operieren wird das Boot von einem Mutterschiff aus. Das ist der 38 Meter lange Katamaran Cheyenne, mit dem der US-Unternehmer und -Abenteurer Steve Fossett verschiedene Segelrekorde aufgestellt hat. Zu diesem Zweck wurde die Cheyenne eigens umgebaut.

Branson will mit dem Boot, das er am gestrigen Dienstagnachmittag (Ortszeit USA) im kalifornischen Newport Beach vorgestellt hat, zu den tiefsten Punkten von fünf Ozeanen hinabtauchen. Den Anfang will Bransons Partner Chris Welsh machen: Er soll im Herbst in den Marianengraben bis in eine Tiefe von über 11.030 Metern tauchen. Branson will mit der Virgin Oceanic den tiefsten Punkt des Atlantiks ansteuern. Das ist der bislang unerforschte Puerto-Rico-Graben.

Fossetts Vermächtnis

Der Bau der Virgin Oceanic war von Fossett in Auftrag gegeben worden, der damit in den Marianengraben tauchen wollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr: Fossett stürzte im September 2007 mit einem Leichtflugzeug im US-Bundesstaat Nevada ab. Fossetts Freund Branson führt das Projekt jetzt weiter.

Zuletzt machte Branson nicht mit geplanten Tiefseetauchgängen von sich reden, sondern mit geplanten Höhenflügen: Mit seinem Unternehmen Virgin Galactic will er in naher Zukunft kommerzielle Raumflüge anbieten. Im Herbst hat das etwa 18 Meter lange Raketenflugzeug Spaceship Two den ersten bemannten Gleitflug absolviert.


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Viergelenker 21. Nov 2011

Stimmt Kameras brauchen ja keine Linse :>

azeu 07. Apr 2011

sein vieles Geld hat ihm wohl endgültig das Hirn aufgeweicht. Diese...

elitezocker 07. Apr 2011

Das schlimmste ist wohl wenn die Steuerung versagt, das Boot auf den Meeresboden sinkt...

Free Mind 07. Apr 2011

Wie schon Hermann Hesse sagte, man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu...



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