Power und Sparc im Visier
Während die Westmere-EX-Dies mit bis zu 2,6 Milliarden Transistoren der Xeon E7 ohne Grafik auskommen müssen - die bei mehreren Prozessoren in einem System ohnehin meist brachliegen würde -, gibt es die "HD Graphics" in der Serie Xeon 3. Intel erhoffe sich damit genug Leistung für "einfache CAD-Anwendungen", so das Unternehmen. Ob die Hersteller solcher Software aber auch die Intel-Treiber entsprechend zertifizieren werden, ist noch nicht abzusehen. Die von den Anwendungsherstellern getesteten Treiber sind für professionelle Anwender das wichtigste Argument, zu den teuren Firepro- und Quadro-Karten von AMD und Nvidia zu greifen.
Zu der integrierten Grafik, die nun "HD Graphics P3000" heißt, hat Intel noch keine Benchmarks vorgelegt. Anders als die zwölf Rechenwerke von HD Graphics 3000, welche in den Sandy-Bridge-CPUs stecken, sollen diese aber "unlocked" sein, also vermutlich stets mit vollem Takt von über 1 GHz arbeiten - die Spezifikationen dafür hat Intel aber noch nicht verraten.
Wie beim Marktstart von Server-CPUs üblich, hat Intel aber viele Standardbenchmarks für die Prozessoren vorgelegt. 14 neue Rekorde haben die Serverhersteller wie SGI und Dell dabei laut Intel erzielt. Der Chiphersteller zielt dabei vor allem auf den Vergleich mit IBMs Power- und Oracles Sparc-Prozessoren. Vor allem, dass diese Lösungen bei vergleichbarer Leistung teurer sind, stellt Intel heraus: 99 Prozent der Leistung eines Power-750-Express-Systems soll ein Server mit vier Xeon-E7 mit zehn Kernen erreichen und dabei nur 20 Prozent des Powerrechners kosten. Intel zieht dafür die von IBM selbst veröffentlichen SPEC-Benchmarks zum Vergleich heran.
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| Westmere-EX: Xeon E3 mit integrierter Grafik, E7 mit bis zu zehn Kernen |
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Das ist schon klar... nur in einem Server der als virtualization host arbeitet typisch...