Aldebaran Robotics

Nao bekommt einen Bruder (Update)

Romeo heißt der neue Roboter, den das französische Unternehmen Aldebaran derzeit entwickelt. Der Roboter, der voraussichtlich im Sommer vorgestellt wird, soll als robotischer Assistent älteren Menschen das Leben zu Hause ermöglichen.

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Romeo
Romeo

Das französische Robotikunternehmen Aldebaran Robotics entwickelt einen neuen Roboter. Romeo soll ein robotischer Assistent für den Menschen werden.

Größer als Nao

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Romeo ist etwa 1,40 m groß und wiegt etwa 40 kg. Wie der Nao ist auch Romeo ein humanoider Roboter. Er wird allerdings über mehr Funktionen verfügen als der Vorgänger.

Ziel des Unternehmens sei, einen humanoiden Roboter zu entwickeln, der als persönlicher Assistent und Begleitperson des Menschen eingesetzt werden könne, erklärt Petra Koudelkova, Projektkoordinatorin bei Aldebaran, im Gespräch mit Golem.de. Der Roboter solle beispielsweise ältere oder pflegebedürftige Menschen in ihrer Umgebung unterstützen und es ihnen ermöglichen, in ihren eigenen vier Wänden zu leben.

Türen öffnen und Treppen steigen

Schon daraus hätten sich gewisse Anforderungen an das Design des Roboters ergeben. Wenn der Roboter einen älteren Menschen zu Hause unterstützen solle, müsse er von einem Raum zum nächsten gehen können, also groß genug sein, um an die Türklinke zu kommen, sagt Koudelkova. Außerdem müsse er den Tisch decken und abräumen oder Treppen steigen können.

  • Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)
  • Er soll als Serviceroboter im Haushalt eingesetzt werden. (Bild: Aldebaran)
Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)
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Romeo sei jedoch nicht einfach ein größerer Nao, sondern eine Neuentwicklung, sagt Koudelkova. Wenn der Roboter größer werde, seien auch die Anforderungen an Komponenten, etwa die Motoren, andere. Allerdings konnten die Franzosen die Software des Nao auch für den größeren Roboter nutzen und mussten sie lediglich um einige neue Funktionen erweitern.

Prototyp ist fertig

Ein Prototyp des Romeo ist fertig. Aldebaran wird ihn voraussichtlich im Sommer der Öffentlichkeit präsentieren. Allerdings sei das letzte Wort über das Aussehen noch nicht gesprochen, sagt Koudelkova. Sie rechnet damit, dass der endgültige Roboter im Herbst fertig ist.

Am Projekt Romeo beteiligt sind neben Aldebaran weitere vier Unternehmen, sieben Forschungseinrichtungen sowie die Organisation Voir et Entendre (Sehen und Hören), die Seh- und Hörbehinderten hilft.

Nachtrag vom 7. April 2011, 12:07 Uhr

Ergänzt durch die Galerie.

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