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Canonical verteilt keine kostenlosen Ubuntu-CDs mehr

Das Verteilprogramm Shipit wird von Canonical beendet. Über Shipit konnten gratis Installations-CDs der Linux-Distribution Ubuntu bestellt werden. CDs sollen aber weiter über die Local-Communities zur Verfügung stehen. Ebenso geplant ist eine Online-Test-Version von Ubuntu.

Artikel veröffentlicht am ,
Shipit: Canonical verteilt keine kostenlosen Ubuntu-CDs mehr

Der Linux-Distributor Canonical beendet das Programm zur kostenlosen Verteilung von Ubuntu-CDs. Das Programm mit dem Namen Shipit existiert seit 2005. Jeder, der wollte, konnte damit eine unbegrenzte Anzahl an Ubuntu-Installations-CDs bei Canonical bestellen und weiterverteilen. Den Start von Shipit begründete Canonical damals mit dem weltweit kaum ausgebauten Breitbandinternet. Das Programm habe allerdings heute keinen Sinn mehr, erklärte Marketingmanager Gerry Carr im Canonical-Blog.

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Das Ende von Shipit war absehbar. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Programm immer weiter verkleinert. So wurden die Anzahl der Personen, die sich bewerben konnten, und die Anzahl der pro Person verteilten CDs immer weiter begrenzt. Mit der geplanten Veröffentlichung von Ubuntu 11.04 am 28. April 2011 soll Shipit endgültig eingestellt werden.

Allerdings wird das Verteilungsprogramm nicht ersatzlos gestrichen. Es sollen weiterhin CDs in dem Programm Shipit-Lite über die Ubuntu-Local-Communities verteilt werden. Diese "sind besser platziert als Canonical [und] sollen einen kreativen Weg finden, die CDs denen zu geben, die sie brauchen", schreibt Carr. Ebenso können die CDs im Pack zum Herstellungspreis plus Porto direkt im Canonical-Shop erworben werden. Selbstverständlich können sie dann auch kopiert und weiterverteilt werden.

Die Kooperation von Canonical mit anderen CD-Distributoren wird ebenfalls eingestellt. Canonical möchte jedoch auch zukünftig kleine Händler unterstützen und ermutigen, Ubuntu-CDs zu verteilen. Eine Liste mit lokalen Händlern wird Canonical aber nicht mehr bereitstellen.

Der nächste Schritt, um Ubuntu einer breiten Masse von Nutzern bekanntzumachen, ist auch schon geplant. Es soll eine Onlineversion zum Testen von Ubuntu bereitgestellt werden. Dieses Angebot zielt speziell auf Windows-Nutzer ab. Weiter spricht Carr davon, dass "noch viel mehr dieses Jahr" geplant ist, um den Markt weiter zu erobern. Nähere Details sparte Carr jedoch aus. [von Sebastian Grüner]



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Stiller 06. Apr 2011

Was erst Windows 2020 wird kostenlos? ;)

elgooG 06. Apr 2011

Als Ubuntu anfing, waren die CDs auch noch sinnvoll. Inzwischen sollte (fast) jeder...

elgooG 06. Apr 2011

Du bist ja sooooo coool. ;D

Seitan-Sushi-Fan 06. Apr 2011

VNC, Nx oder irgendeine andere Remote-Desktop-Technik ist jetzt nun kein spezielles...


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