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Commodore USA

Der neue C64x kostet ab 600 US-Dollar

Ab sofort nimmt Commodore USA Vorbestellungen für den C64x entgegen. Je nach Ausstattung kostet der Atom-PC im klassischen Gehäuse zwischen 600 und 900 US-Dollar. C64-Spiele lassen sich per Emulation ausführen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der C64x
Der C64x

Mitte Mai oder Anfang Juni 2011 will Commodore USA seinen neu entwickelten C64x verschicken. Nach den Angaben im soeben eröffneten Onlineshop soll weltweit geliefert werden - Deutschland lässt sich im Bestellsystem aber bisher noch nicht als Ziel auswählen. Auch mit deutscher Tastatur ist der Rechner noch nicht verfügbar, was aber geplant ist. Angeboten werden derzeit fünf Konfigurationen mit US-Belegung, von "Barebone" für 250 US-Dollar bis "Ultimate" für 895 US-Dollar.

  • ITX-Anschlussfeld und Lüfter (Bild: Commodore USA)
  • Cardreader und ein USB-Port rechts (Bild: Commodore USA)
  • E-Mail auf dem C64, jetzt ohne Akustikkoppler (Bild: Commodore USA)
  • Das DVD-Laufwerk sitzt links (Bild: Commodore USA)
ITX-Anschlussfeld und Lüfter (Bild: Commodore USA)
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Mit dem Barebone lässt sich aber noch nichts anfangen, es enthält nur das Gehäuse, die Tastatur und einen Cardreader. Der erste funktionsfähige C64x ist das Modell "Basic" mit Mainboard samt Prozessor, 2 GByte RAM und einer 160-GByte-Festplatte. Es kostet 595 US-Dollar und damit genauso viel wie der originale Commodore 64 bei Vorstellung im Jahr 1982 in den USA. Angesichts heutiger PC-Preise wirken die Kosten für den C64x allerdings überzogen.

Der Rechner setzt in allen Versionen auf ein Mini-ITX-Mainboard mit Intels Atom D525, dessen beide Kerne mit 1,8 GHz laufen. Dazu gehört Intels NM-10-Chipsatz, um die Grafik kümmert sich Nvidias Ion2. Damit ist der C64x auch fit für Blu-ray-Wiedergabe, sofern man ihm ein entsprechendes Laufwerk spendiert. Das lässt sich offenbar auch selbst nachrüsten, einen Einbauschacht für ein Slimline-Gerät wie bei Notebooks gibt es.

Über ein eigenes Boot-Menü will Commodore USA entweder Windows oder einen C64-Emulator starten. Bilder von dieser Oberfläche gibt es aber noch nicht. Das Bedienungsgefühl soll sich am Original orientieren, auch wenn statt der Tastatur mit schwammigem Anschlag nun ein Gerät von Cherry mit IBM-typischem Klick verbaut sein soll. Immerhin ein Digital-Joystick - die es schon lange auch als Retromodelle wie den Competition Pro mit USB gibt - kann wie gewohnt rechts eingesteckt werden, ein zweiter muss an die Rückseite.

Neben dem C64x bietet Commodore auch einen "VIC-Pro" mit Core-2-Prozessor und einen "VIC-Slim" mit Atom-CPU an, die aber nur entfernt an den klassischen VC-20 erinnern. Sie sind sofort lieferbar und kosten in der Pro-Variante ab 895 US-Dollar mit Mainboard und CPU und als Slim-Modell ab 395 US-Dollar mit ähnlicher Ausstattung.



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Nugget32 22. Nov 2013

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Anonymer Nutzer 18. Nov 2013

Da bin ich lieber auf dem Ponyhof, als in so einer "bescheidenen" Welt! Wenigstens macht...

Anonymer Nutzer 18. Nov 2013

Der original SID Chip ist ja auch ein analoger Tonchip im Grunde. Von daher ist es...

Anonymer Nutzer 18. Nov 2013

Stimmt nicht ganz :-) http://www.mindfactory.de/product_info.php/Lian-Li-PC-C32B-USB3-0...

Anonymer Nutzer 18. Nov 2013

Das Teil was du dir da kaufen willst is nix als ein mülliger Mini PC in einem klobigen...


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