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Google bietet 900 Millionen US-Dollar für Nortel-Patente

Um den Patentkrieg der IT- und Telekommunikationsunternehmen zu überstehen, will sich Google das Patentportfolio von Nortel sichern. Dafür hat der Internetkonzern 900 Millionen US-Dollar geboten.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Konzernsitz (Bild: Google)
Google Konzernsitz (Bild: Google)

Der insolvente Telekommunikationsausrüster Nortel Networks hat ein Gebot über 900 Millionen US-Dollar für seinen Patentpool von Google erhalten. Wie Nortel bekanntgab, geht es bei den Verhandlungen um 6.000 Patente und Patentanmeldungen aus den Bereichen Mobilfunk, 4G, Datenübertragung, Glasfaser, Sprachübertragung, Internet, Internet Service Provider, Onlinesuche und soziale Netzwerke. George Riedel, Chief Strategy Officer bei Nortel, erklärte, dass die Versteigerung des Patentpakets bei Zustimmung der Gerichte wahrscheinlich im Juni 2011 stattfinden werde.

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Der im kanadischen Toronto ansässige Ausrüster Nortel hatte im Januar 2009 Insolvenz angemeldet und begonnen, wichtige Geschäftsbereiche zu verkaufen.

Kent Walker, Senior Vice President und Chefjustiziar bei Google, erklärte, dass ein breites eigenes Patentportfolio für ein Unternehmen der beste Schutz gegen Blockaden durch Patentrechtsstreitigkeiten sei. "Die Technikwelt erlebt seit kurzem eine Explosion der Patentstreitigkeiten, oft verbunden mit schwachen Softwarepatenten, was die Innovation zu ersticken droht." Einige dieser Patentrechtsklagen würden von Menschen eingereicht, die noch nie irgendetwas geschaffen hätten. Andere hätten nur das Ziel, Konkurrenzprodukten den Marktstart zu erschweren, erklärte Walker. Seit Monaten verklagen sich IT- und Telekommunikationsunternehmen wegen Patentrechtsfragen. Zuletzt hatte Microsoft Ende März 2011 gegen Barnes & Noble, Foxconn, Inventec und drei weitere Unternehmen wegen Patentverletzungen im Zusammenhang mit Googles Betriebssystem Android geklagt. Microsoft fordert Lizenzzahlungen von Unternehmen, die Android-Geräte herstellen oder verkaufen. Dazu bietet Microsoft ein entsprechendes Lizenzprogramm an. Hersteller wie HTC hätten bereits entsprechende Lizenzen erworben.

Google strebe eine Patentrechtsreform an, die solche Unternehmen unterstütze, die der Gesellschaft die besten Innovationen einbrächten, sagte Walker. Da eine solche Reform nicht absehbar sei, sei die derzeit beste Lösung für Google, seine Nutzer und Partner der Erwerb eines großen Patentportfolios.

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tomatende2001 05. Apr 2011

Nur mal so als Tipp: Dazu müsste er bei den in den USA durchschnittlichen Steuern von...

Baron Münchhausen. 05. Apr 2011

Und zwar ohne Ironie und Sarkasmus, weil es schon original stupide ist.

Kevin17x5 04. Apr 2011

Wer was erfunden hat, soll auch angemessen entlohnt werden (Man soll davon Leben können...


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