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Intel Xeon

Westmere-EX mit bis zu zehn Kernen und neuem Namensschema

Frühstart für Intels nächste Xeon-Familie: In der Preisliste sind bereits 18 neue Prozessoren mit bis zu zehn Kernen und 30 MByte L3-Cache zu finden. Die technischen Einzelheiten will Intel erst am Dienstag verraten.

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Bisheriger Westmere-EP mit nur sechs Kernen
Bisheriger Westmere-EP mit nur sechs Kernen

Intels neue Preisliste ist wie üblich in der Nacht zu einem Montag veröffentlicht worden, der Vorstellungstermin für die neuen Xeons fällt jedoch auf einen Dienstag. Daher wollte der Chiphersteller auch noch nicht bestätigen, was aus den Preisen ohnehin hervorgeht: Es gibt ein neues Namensschema für die Xeons, die bisher unter dem Codenamen "Westmere-EX" gehandelt wurden.

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Wie die Core-i-Prozessoren sind auch Intels Server-CPUs nun mit den Ziffern 3, 5, und 7 versehen, statt einem "i" tragen sie ein "E" am Anfang der Modellnummer. Das bei Multithreaded-Anwendungen schnellste Modell ist nun der Xeon E7-8870 mit nur 2,4 GHz, aber zehn Kernen. Er kostet für Serverhersteller stolze 4.616 US-Dollar.

Die erste Ziffer der Modellnummer gibt an, mit wie vielen Sockeln eine Maschine versehen sein kann: acht, vier oder zwei sind möglich. Bedingt durch die Zahl der QPI-Links, welche die Sockel miteinander verbinden, gibt es auch unterschiedliche Sockel für die neuen Xeons, sie werden durch die zweite Ziffer der Modellnummer angegeben.

Neue Sockel, aber gleicher Chipsatz

Während sich die Sockel wohl ändern werden, bleibt der Chipsatz 7500 (Boxboro) aber gleich, die Serverhersteller müssen die Systeme nicht vollständig neu entwickeln. Dafür sorgt auch die mit 130 Watt TDP unveränderte maximale Leistungsaufnahme je Sockel. Je nach Zahl der Kerne und der Größe des L3-Cache bietet Intel aber auch sparsamere Xeons an, das in dieser Hinsicht günstigste Modell ist der E3-1220L mit nur zwei Kernen bei 2,2 GHz und 20 Watt TDP.

Gegenüber der Serie Xeon-7500 (Nehalem-EX) aus dem Jahr 2010 hat Intel die Zahl der Kerne und die Größe des L3-Cache diesmal nicht drastisch gesteigert. Das bei Marktstart schnellste Modell der letzten Serie, der Xeon X7560, kam mit acht Kernen auf 2,26 GHz und 24 MByte L3-Cache. Der Xeon E-8870 bietet zehn Kerne und 30 MByte L3-Cache. Alle neuen Modelle verfügen über Hyperthreading, ein 8x10-System kann also 160 Threads in einem PC ausführen.

Unbestätigten Angaben von Serverherstellern zufolge sollen die neuen Xeons vor allem in der Leistungsaufnahme bei geringer Last gegenüber den Nehalems Vorteile bieten. Möglich macht das die 32-Nanometer-Fertigung, die in der Energieeffizienz schon bei den Desktop-CPUs mit Sandy-Bridge-Architektur punkten konnte.



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