RFID-Chips in Modejacken
Im Bereich "Technik" erhält die italienische Modemarke Peuterey für die versteckte Integration eines RFID-Chips in ihren Jacken eine Auszeichnung. Die Chips werden unter einem Aufnäher versteckt, der mit der Aufschrift "Don't remove this label" bedruckt ist. Der deutsche Vertreiber, die Düsseldorfer Modeagentur "Torsten Müller", erhält den Preis stellvertretend, weil laut Jury "die Agentur und der Hersteller massiv in die informationelle Selbstbestimmung der Kundinnen und Kunden eingreifen."
Der Starnberger Verlag für Wissenschaft und Innovation erhält den Preis für sein "höchst unerfreuliches Datensammlungsmodell". Er verschicke Gutscheine für Bücher angesehener Kinder- und Jugendbuchverlage an Schulkinder und Lehrer. Um dabei ein kostenloses Buch zu erhalten und an einer Verlosung teilzunehmen, sollen Kinder Name und Anschrift mitteilen - auch die von mindestens einem Elternteil. Allerdings, so die Jury, vertreibt der Verlag selbst keine eigenen Bücher, sondern kooperiere mit Anlageberatern und einem Unternehmen, welches Vitaminpillen vertreibt. Damit habe der Verlag gegen den gesetzlichen Schutz von Schülerdaten verstoßen. Die Aktion entspreche den Honeypot-Aktionen im Internet. Der Verlagsinhaber habe nach Angaben des FoeBuD aber schon vor sechs Monaten die Aktion gestoppt, weil er die Praxis selbst nicht mehr in Ordnung fand.
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O.O
Das geile ist, solche EULAS pipapo können rechtlich angefochten werden, weil es...
Ehrlich gesagt ist mir ziemlich egal, was der Staat braucht. Er hat sich nicht für meine...
das fand ich auch irgendwie seltsam. Wohl eine Freudsche Fehlleistung?!