Mainboards

Nvidia soll SLI wieder für AMD-Systeme lizenzieren

Für AMDs kommende Bulldozer-Plattformen soll Nvidia angeblich Lizenzen für die Koppelung mehrerer Grafikkarten per SLI vergeben. Das überrascht nur auf den ersten Blick, obwohl sich AMD und Nvidia bei Grafikkarten einen erbitterten Konkurrenzkampf liefern.

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VR-Zone will Informationen aufgeschnappt haben, die recht umfassend sind: Für die Chipsätze 990X und 990FX, die AMDs Desktopprozessoren mit dem Codenamen "Zambezi" an den Rest des PCs binden, soll es SLI geben. Technisch spricht gegen eine solche Maßnahme nichts. Im Gegensatz zu früheren Lösungen bei SLI und AMDs Gegenstück Crossfire ist die Koppelung von Grafikkarten nicht an eine bestimmte Hardware auf dem Mainboard gebunden.

Da Nvidia aber zahlreiche Patente zu SLI hält, sind ohne gehackte Treiber für die Hersteller von Mainboards Lizenzen nötig. Die hat Nvidia, das sich aus dem Chipsatzgeschäft zurückgezogen hatte, schon Mitte 2008 für Mainboards mit Intel-Chipsätzen erstmals an einen Fremdhersteller vergeben. Damals war abzusehen, dass die neuen Nehalem-Prozessoren, die zuerst für die High-End-Plattform mit X58-Chipsatz erscheinen sollten, bei Technikfans recht beliebt werden könnten.

Das traut Nvidia offenbar - wenn die Gerüchte stimmen - auch der Bulldozer-Architektur zu. Technisch soll das, laut VR-Zone, wie bei Intel-Mainboards mit SLI gelöst werden: Im BIOS wird ein Schlüssel abgelegt, den die Nvidia-Treiber erkennen können. Bei der Intel-Lösung wurde dafür pauschal pro Unternehmen oder für jedes einzelne Mainboard eine Lizenzgebühr fällig.

Mit der Rückkehr von SLI in AMD-Rechnern soll das aber nur für die Unternehmen angeboten werden, die schon die entsprechenden Lizenzen für den Einsatz von SLI auf Intel-Systemen besitzen. Eine weitere Einschränkung: Nvidias PCIe-Switch nF200, der mehr als zwei Grafikkarten mit voller Anbindung möglich macht, soll nicht auf AMD-Mainboards verbaut werden.

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