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Android: Google macht es Herstellermodifikationen schwer

Google schränkt den Spielraum der Gerätehersteller ein: Sie sollen ihre Veränderungen am Android -Betriebssystem erst genehmigen lassen. Damit kann Google zwar der Marktfragmentierung entgegenwirken, für die Hersteller wird es damit aber schwieriger, sich von der Konkurrenz abzuheben.
/ Christian Klaß
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Google(öffnet im neuen Fenster) soll Android(öffnet im neuen Fenster) -Lizenznehmer in den vergangenen Monaten dazu gedrängt haben, "Nicht-Fragementierungs-Klauseln" zu unterschreiben. Wie die Businessweek(öffnet im neuen Fenster) unter Bezug auf Branchenkreise berichtet, hat Google damit das letzte Wort bei Android-Modifikationen durch die Partner.

Derartige Regeln waren laut Android-Chef Andy Rubin immer Bestandteil der Android-Lizenz. In den vergangenen Monaten soll Google aber den Businessweek-Quellen zufolge deutlich strenger geworden sein. Das soll etwa Facebook mit seinen Plänen für seine eigene Android-Variante betreffen. Auch der US-Mobilfunkanbieter Verizon hat laut Businessweek Probleme mit Google bekommen, weil statt der Google-Suche Microsofts Bing in das modifizierte Android integriert werden sollte.

John Lagerling, Googles Chef für Android-Partnerschaften, sagte Businessweek, dass Googles Vorgehen die Fragmentierung des Android-Marktes verringern, die Qualität sichern und für eine einheitliche Nutzererfahrung über alle Geräte sorgen solle. "Danach können die Anpassungen beginnen" , sagte Lagerling.


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