Mehr Privatsphäre
Flash Player 10.3 Beta 2 veröffentlicht
Adobe hat eine zweite Beta des Flash Player 10.3 veröffentlicht. Die Finalversion soll im Laufe des zweiten Quartals 2011 zum Download bereitstehen.
Große Änderungen bietet die Beta 2 des Flash Player 10.3 nicht. Adobe gibt lediglich an, den Flash Player mit den Datenschutzeinstellungen des Internet Explorer ab Version 8 verknüpft zu haben. Ganz allgemein soll die neue Version die Privatsphäre der Nutzer durch einfachere Kontrolle besser schützen.
So wird beispielsweise das Löschen von Flash Cookies einfacher: Der Flash Player 10.3 unterstützt die neue Schnittstelle NPAPI Clearsitedata, um die von Flash lokal gespeicherten Daten direkt über die Browsereinstellungen zusammen mit Cookies und HTML5-Storage zu verwalten. Flashs Local Storage beziehungsweise die Local Shared Objects (LSO) werden von einigen Diensten im Web genutzt, um das Verhalten von Nutzern überwachen zu können. Ähnlich wie mit Cookies lassen sich Nutzer so wiedererkennen.
Zwar können diese Daten auch in älteren Versionen der Software gelöscht werden, dies ist aber nur über den Flash Player selbst möglich, nicht über die Browsereinstellungen. So bleiben Flash Cookies auch dann erhalten, wenn ein Nutzer seine Cookies löscht, um nicht wiedererkannt zu werden, was sich mit dem Flash Player 10.3 ändert.
Den Einstellungsdialog des Flash Player integriert Adobe in die Einstellungen des Betriebssystems. Bislang steht ein entsprechender Dialog nur über den Flash Player selbst zur Verfügung. So sollen Nutzer unter Windows, Linux und Mac OS X künftig Einstellungen zur Privatsphäre, Sicherheit und Datenspeicherung über die entsprechenden Dialoge des Betriebssystems vornehmen können. Unter Mac OS X bietet der Flash Player 10.3 automatische Benachrichtigungen an, um über Updates zu informieren.
Darüber hinaus führt Adobe eine akustische Echo-Unterdrückung ein, was in Flash umgesetzten Konferenzlösungen zugutekommen soll. Aber auch Telefonie und Sprachchats in Spielen sollen von der neuen Funktion profitieren. Auch Rauschen soll dabei unterdrückt, Sprache erkannt und eine automatische Kompensation für bestimmte Mikrofoncharakteristiken vorgenommen werden. Adobe verspricht eine hohe Sprachqualität, ohne dass ein Headset genutzt werden muss.
Zusammen mit Adobes Sitecatalyst, Bestandteil der Creative Suite 5, soll der Flash Player zudem die Messung der Videonutzung vereinfachen. Mit nur zwei Zeilen Code sollen Entwickler Adobes Media Measurement umsetzen können, um aggregierte Echtzeitdaten zur Videonutzung zu erfassen. Das Ganze soll sich auch leicht in Webanalysesoftware integrieren lassen.
Die Beta 2 des Flash Player 10.3 steht ab sofort unter labs.adobe.com für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit.
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Bei Firefox hilft das Addon BetterPrivacy.
hehe Naja.. irgendwie haben sie ja auch Recht. Bisher weiß ja kaum einer das Flashplayer...
Sie sind 32bit. AFAIK gab es mal einen 64bit Port, aber da gibt es schon länger nichts...