Ausreichender Speicherplatz
Die Laufwerke gehören zu den hochkapazitiven Geräten. 1,44 MByte lassen sich in einem Rutsch auf die interne Festplatte kopieren, ohne dass die Diskette gewechselt werden muss. Das reicht oft für ganze Betriebssysteme oder beliebte Spiele wie Frontier - Elite 2. Bei Spielen wie Indiana Jones oder Monkey Island geht es allerdings nicht ohne Auswechseln von Disketten. Auf dem Aero läuft das stabile MS-DOS 6.2. Dank der modernen und robusten Slot-In-Technik und eines mechanischen Auswurfknopfs kann mit einer langen Lebenszeit des externen Laufwerks gerechnet werden.
Die Festplatte ist mit 170 MByte zwar knapp bemessen. Bis sie voll ist, muss der Discjockey dennoch ziemlich viele Disketten wechseln. Sie hat eine Bauhöhe von 12,7 mm und erschwert damit das Ausbauen und Einsetzen in ein anderes Notebook. Rund 4 MByte/s liefert das Laufwerk laut Hersteller. Wir haben es nicht gemessen, das Laufwerk ist schnell genug für unsere Anwendungen.
Etwas knapp bemessen ist der Grafikspeicher. Nicht weil zu wenig verbaut wurde, sondern weil der Grafikchip von den verbauten 512 KByte leider nur 256 KByte ansprechen kann. Immerhin ist damit noch eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 16 Farben auf dem 8-Zoll-Display möglich. Zahlreiche Spiele und Betriebssysteme mit grafischer Benutzeroberfläche nehmen diesen Fakt dankbar in ihre Systemkonfiguration auf. Wer mehr Farben haben will, kann die Auflösung reduzieren. Bei 320 x 200 Pixeln liefert der Chip 256 Farben.
Billiges Display?
Das Display zählt nicht zu den Stärken des Aero, ist aber immerhin mit matter Oberfläche ausgeführt. Die Farben wirken leider verwaschen. Und von Helligkeit darf eigentlich nicht gesprochen werden: Der Anwender hat die Wahl zwischen dunkel und sehr dunkel mit einigen Zwischenstufen wie halbdunkel oder ein bisschen dunkel. Mit dem Gerät im Freien zu arbeiten, ist nahezu unmöglich. Den Vergleich mit einem Monochromdisplay muss das hier verbaute Exemplar aber nicht scheuen; es stellt Farben dar. Darüber dürfte sich vor allem die Klickibunti-Fraktion freuen, die auch mit dem installierten Windows 3.11 arbeiten kann. Ernsthafte Anwender greifen dennoch zur Modellvariante mit Monochrome-Matrix-Display.
Teure Hardware hat Compaq beim Prozessor und Arbeitsspeicher verbaut. Ein i80486SX von Intel mit 33 MHz steckt in dem Gehäuse, der auf großzügige 4 GB^H^HMByte RAM zugreifen kann. Wem das nicht genug ist: Der interne Arbeitsspeicher in der Grundausstattung lässt sich bei Bedarf auf das Fünffache vergrößern. Das bieten nur wenige Notebooks. Zwar ist die Arbeitsspeichererweiterung recht selten auffindbar, andererseits sind 20 GB^H^HMByte eine ziemlich luxuriöse Ausstattung für MS-DOS und dem Windows 3.11 mit 16 Bit. 32-Bit-Betriebssysteme mit grafischer Oberfläche wie etwa OS/2 profitieren davon aber deutlich. Ärgerlich ist allerdings der fehlende Co-Prozessor. Der lässt sich nicht nachrüsten. Bei Bedarf kann zumindest der FPU-Emulator installiert werden.
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| Compaq Aero 4/33C im Test: Kleines Kraftpaket mit 33 MHz | Nichts für Linkshänder |









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