• IT-Karriere:
  • Services:

Doch rekordverdächtig

Lekkermobil besteht Langzeit- und Härtetests

Eine elektrische Fahrt von München nach Berlin scheint doch möglich. Akkuhersteller DBM hat ein neu aufgebautes Lekkermobil durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie Dekra testen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lekkermobil
Lekkermobil

Die Leistungsfähigkeit des Elektroautos Lekkermobil ist offensichtlich bestätigt. Dem Tagesspiegel liegen Testergebnisse der Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und des Prüfunternehmens Dekra vor, nach denen eine 600-Kilometer-Fahrt mit einem Elektroauto tatsächlich möglich war, berichtet die Berliner Tageszeitung in einer Vorabmeldung zur Ausgabe vom 1. April 2011.

Von München nach Berlin

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. Klinikum der Universität München, München

Im Oktober 2010 hatten das Berliner Unternehmen DBM Energy und der Energieversorger Lekker eine Langstreckenfahrt mit dem sogenannten Lekkermobil, einem zum Elektroauto umgebauten Audi A2, durchgeführt. Sie waren nonstop von München nach Berlin gefahren. Möglich wurde das durch Kolibri, einen von DBM entwickelten Akku auf Lithium-Polymer-Basis.

Der Automobilverband ADAC mochte diesen Angaben jedoch keinen Glauben schenken. Bei der Fahrt sei kein Notar dabei gewesen - derjenige, der die Fahrt hätte beglaubigen sollen, hatte abgesagt. Außerdem habe, so kritisierte der ADAC, keine neutrale technische Abnahme des Autos stattgefunden. Dass das Auto im Winter einem Feuer zum Opfer fiel, trug nicht gerade dazu bei, die Zweifel des ADAC auszuräumen.

Harte Bedingungen

DBM hatte BAM und Dekra ein neu aufgebautes Elektrofahrzeug auf der Basis eines Audi A2 zur Verfügung gestellt. Das verfügte über einen kleineren Akku als das Lekkermobil, spulte auf dem Rollprüfstand der Dekra aber dennoch gut 455 Kilometer ab. BAM und Dekra testeten den Akku zudem unter harten Bedingungen. Die Prüfer setzten ihn extremen Klima- und Luftdruckschwankungen aus, schlossen ihn kurz und falsch an, überluden ihn und testeten seine Haltbarkeit, indem sie ihn mechanischen Belastungen wie Schwingungen, Stößen und mehreren Aufprallen aussetzten.

  • Das Lekkermobil, ein zum Elektroauto umgebauter Audi A2 (Foto: Lekker)
  • Das Projekt: Nonstop nach Berlin (Foto: Lekker)
  • Los geht's (Foto: Lekker)
Das Lekkermobil, ein zum Elektroauto umgebauter Audi A2 (Foto: Lekker)

Die Tests seien "positiv ausgefallen", resümierte DBM-Chef Mirko Hannemann. "Die Kolibri-Zellen haben alle Prüfungen bestanden." Die Untersuchungen durch BAM und Dekra belegten, dass die Kolibri-Zellen "die erforderlichen Sicherheitsstandards zu Luft, Land und Wasser" erfüllten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Bouncy 04. Apr 2011

Was soll diese Frage? Nein. Hast du gegenteilige Fakten die belegen, dass man nicht...

DrKrieger 02. Apr 2011

nur wenn man jeden crap glaubt. kalte fusion und LENRs sind ein riesen betrug. http...

TC 02. Apr 2011

genauso wie EEStor mit ihrem Super-Kondensator-Akku Investorgelder kassieren, und abhauen...

Suomynona 01. Apr 2011

Selbstverständlich ist so etwas realisierbar, wer dies ernsthaft in Zweifel zieht sollte...

Cleanthinking 31. Mär 2011

Ist kein April-Scherz, wäre ja auch zu früh. Hier gibt es das Video der Bundesanstalt...


Folgen Sie uns
       


Projekt Mare - DLR

Helga und Zohar sind zwei anthropomorphe Phantome, ihre Körper simulieren die Struktur des menschlichen Gewebes. DLR-Forscher wollen messen, wie sich die Strahlung auf den Körper auswirkt.

Projekt Mare - DLR Video aufrufen
    •  /