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Deutscher Computerspielpreis

"A New Beginning" ist der Hauptgewinner

Politisch korrekter geht nicht: Das von Daedalic stammende Adventure A New Beginning ist der große Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2011. Bei den internationalen Games haben Starcraft 2 und Assassin's Creed Brotherhood abgeräumt.

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Deutscher Computerspielpreis: "A New Beginning" ist der Hauptgewinner

"Kulturell und pädagogisch wertvoll", "pädagogisch und kulturell wertvoll" und beides noch mit der Steigerung "besonders": Diese Worte sind bei der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2011 im Haus der Kunst in München gleich dutzendfach gefallen. Sowohl Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der Leiter der bayerischen Staatskanzlei Marcel Huber als auch Moderatorin Nazan Eckes wollen damit wohl klarmachen, um was es bei der Preisverleihung in erster Linie geht: um gute Spiele, die gerne Spaß machen dürfen, aber auch die Welt ein bisschen besser machen müssen.

  • Schauspieler Götz Otto war einer der wenigen Promis.
  • Vor der Preisverleihung
  • Nazan Eckes führte als Moderatorin durch die Preisverleihung.
  • Kulturstaatsminister Bernd Neumann legte Wert auf "pädagosich und kulturell wertvolle Spiele".
  • Vertreter von Fishlabs nahmen ihren Preis für Galaxy on Fire 2 entgegen.
  • Christopher Schmitz von Blue Byte freute sich über den Preis für Die Siedler Online.
  • Der Preis für das beste Nachwuchskonzept ging an Studenten der Uni Kassel.
Christopher Schmitz von Blue Byte freute sich über den Preis für Die Siedler Online.
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Dazu passt dann auch der große Gewinner des Abends: Das von Daedalic Entertainment aus Hamburg stammende Adventure A New Beginning behandelt das Thema Klimakatastrophe. "Ohne pädagogischen Zeigefinger wird der Spieler mit den großen Zukunftsherausforderungen im Hinblick auf das Thema Energie konfrontiert und bestens unterhalten - ein Spiel, das Spaß macht und dennoch sensibilisiert", hat die Jury ihre Entscheidung begründet.

Der Lara-Preis für das beste internationale PC-Spiel ging an Starcraft 2. Laut der Jury beweist das Echtzeitstrategiespiel "zum einen, dass der PC als Spieleplattform noch lange nicht zum alten Eisen gehört, und zum anderen, dass es Blizzard Entertainment so gut wie keinem anderen Entwickler gelingt, ein hervorragendes, geschliffenes, ausbalanciertes, ja, fast schon perfektes Spielerlebnis zu erschaffen." Die ebenfalls nominierten Titel Call of Duty: Black Ops, Civilization 5, Fallout New Vegas und Mafia 2 gingen leer aus.

Als bestes internationales Konsolenspiel hat Assassin's Creed Brotherhood gewonnen. Die Jury: "Zu keiner Zeit wird es dem Spieler und der Spielerin langweilig. Dafür sorgt auch die ansprechende Hintergrundstory - eine Verschwörung um Assassinen und Templer, die mit ihren unvorhersehbaren Wendungen immer wieder für Überraschung sorgt." Auf der Nominiertenliste standen außerdem Fallout New Vegas, Limbo, Need For Speed: Hot Pursuit und Super Mario Galaxy 2. Als bestes internationales Mobile Game wurde World of Goo ausgezeichnet.

Den Preis als bestes deutsches Kinderspiel hat The Kore Gang des Entwicklerstudios Snap Dragon gewonnen, eine Koproduktion der Entwicklerstudios Snapdragon Games aus Hamburg, Games Foundation aus Ulm und Zoink Games aus Schweden. Bestes Jugendspiel ist ebenfalls A New Beginning. Bestes Mobile Game ist Galaxy on Fire 2 von Fishlabs Entertainment aus Hamburg. Das beste Serious Game ist Energetika von Takomat aus Köln.

Das beste Browsergame ist Die Siedler Online von Blue Byte, Düsseldorf - was auch bemerkenswert ist, weil die beiden Browsergame-Schwergewichte Bigpoint und Gameforge leer ausgegangen sind. Das beste Nachwuchskonzept aus dem Schüler- und Studentenwettbewerb war nach Auffassung der Jury Tiny & Big: Grandpa's Leftovers, das an der Universität Kassel zusammen mit dem Black Pants Game Studio entstanden ist.

Kritik am Computerspielpreis hat die Bundestagsfraktion der Grünen geäußert. Die Preisverleihung sei eine Alibiveranstaltung, die Bundesregierung betrachte Computerspiele als Randerscheinung und debattiert vor allem über deren Gefahren. Dabei seien Computerspiele auch ein Kulturgut und ernstzunehmender Wirtschaftszweig. Die Grünen fordern ein Maßnamenbündel für die Branche, das auch kleineren Anbietern Chancen eröffnet. Dazu würden eine finanzielle Förderung und eine bessere Ausbildung für Spielentwickler und Designer gehören. Nur so sei es möglich, dauerhaft die begehrten kreativen Köpfe auch in Deutschland zu halten.



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Hotohori 31. Mär 2011

Exakt, wer sowas fordert zeigt nur, dass er keine Ahnung hat von der Masse der...

Der Kaiser! 31. Mär 2011

:)

asd 31. Mär 2011

Wurde da nicht letztes Jahr auf drängen der Politik hin der internationale Gewinner...

adba 31. Mär 2011

Ist doch Logisch! Weil es immer abstürzt gehst du generft weg vom PC/Lappi und machst...

adba 31. Mär 2011

Einfach ein geniales Spiel!


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