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LHC

Wissenschaftler entdecken seltene Partikel

US-Wissenschaftler haben in den Kollisionsdaten des Teilchenbeschleunigers LHC Hinweise auf sehr seltene Teilchen gefunden. Von diesen sogenannten B-Mesonen erhoffen sie sich Aufschluss über das Ungleichgewicht von Materie und Antimaterie.

Artikel veröffentlicht am ,
LHCb
LHCb

Wissenschaftler der Universität in Syracuse im US-Bundesstaat New York haben in den Daten der Teilchenkollisionen des Large Hadron Collider (LHC) Hinweise auf den Zerfall von sogenannten B-Mesonen gefunden. Das sind sehr seltene Partikel, die kurz nach dem Urknall auftraten. Das Besondere an Mesonen ist, dass sie aus einem Teilchen und einem Antimaterieteilchen bestehen.

Materie statt Antimaterie

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Die Forscher um den Physiker Sheldon Stone fanden Hinweise auf einen ganz bestimmten Typus von B-Mesonen, der dann entsteht, wenn Protonen beinahe mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren. Die Daten wurden von dem Experiment LHCb gesammelt. Anhand der beim Experiment gesammelten Daten wollen Wissenschaftler herausfinden, warum die Natur Materie der Antimaterie vorzieht.

Die Wissenschaftler sind an diesem speziellen B-Meson äußerst interessiert, da sie sich Aufschluss über das Verhältnis von Materie und Antimaterie unmittelbar nach dem Urknall erhoffen, sowie über noch zu beschreibende Kräfte, die dafür sorgten, dass die Materie Überhand über die Antimaterie gewann.

Unterschiede im Zerfall

"Wir wissen, dass das Universum nach seiner Entstehung aus dem Urknall genauso viel Materie enthielt wie Antimaterie", sagte Stone. "Wir leben aber in einer Welt, die überwiegend aus Materie besteht. Deshalb muss es Unterschiede im Zerfall von Materie und Antimaterie gegeben haben, damit ein Überfluss an Materie entsteht."

B-Mesonen sind eine seltene Untergruppe der Mesonen. Nach dem Urknall gab es viele dieser Teilchen. Wissenschaftler glauben jedoch nicht, dass sie heute in der Natur noch vorkommen. Sie entstehen in Teilchenbeschleunigern wie dem LHC. Die B-Mesonen gehorchen anderen physikalischen Regeln als die meiste andere Materie. Deshalb glauben die Wissenschaftler, dass sie eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Ungleichgewichts zwischen Materie und Antimaterie gespielt haben könnten.



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tilmank 02. Apr 2011

Also ist Gott transsexuell ? Da waren mal so "zehn Gebote": „Du sollst dir kein...

DrKrieger 01. Apr 2011

Man, du bist aber auch ein Comedy-Genie. Hatte gerade die Idee das aus Spaß mal zu...

GodsBoss 31. Mär 2011

Das würde man aber aufgrund der Struktur des Universums bemerken - die Galaxien sind...

d-tail 30. Mär 2011

Irgendwie steige ich gerade geistig aus. Atome, Protone, Leptonen, Mesonen, B-Mesonen...

Baron Münchhausen. 30. Mär 2011

... oder interpretiere ich das jetzt falsch? Genauso hätten sie auch Diamanten finden können.


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