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Intel: SSD-Serie 320 als Postville Refresh bis 600 GByte ist da

Intel hat neun SSD-Laufwerke der Serie 320 angekündigt. Die Geräte sollen in Größen von 40 bis 600 GByte erhältlich sein. Abhängig von der Kapazität soll sich auch die Geschwindigkeit unterscheiden.
/ Nico Ernst
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SSD der Serie 320 ohne Gehäuse
SSD der Serie 320 ohne Gehäuse

Mit der Serie 320 stellt Intel den seit langem erwarteten Nachfolger der Serie Postville G2 vor, die mit Größen bis zu 120 GByte verfügbar war. Die Unterscheidung zwischen M- und X-Modellen (Mainstream und Extreme) gibt es nun nicht mehr, daher gilt es, genau auf die Daten zu achten. Die technischen Angaben aller 320er SSDs hat Intel übersichtlich in einem Datenblatt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) zusammengefasst. Die bisherige X-Serie wurde bereits durch die Serie 510 (Elmcrest) abgelöst.

Intel-SSD (2,5 Zoll) OEM-Preis (US-Dollar)
Serie 320, 40 GByte 89$
Serie 320, 80 GByte 159$
Serie 320, 120 GByte 209$
Serie 320, 160 GByte 289$
Serie 320, 300 GByte 529$
Serie 320, 600 GByte 1.069$


Anders als diese bleibt die SATA-Schnittstelle der Serie 320 maximal 3 GBit/s schnell. Beim kontinuierlichen Lesen sollen alle neuen 2,5-Zoll-Modelle bis zu 270 MByte /s erreichen, nur das kleinste Modell kommt höchstens auf 200 MByte/s. Offenbar hat Intel die Leistungsklassen, wie schon bei den ersten günstigen SSDs des Unternehmens, durch die Zahl der verbauten und parallel angesprochenen MLC-Flash-Chips definiert. Bei der 40-GByte-SSD gibt Intel fünf Kanäle an, bei den anderen Modellen sollen es zehn sein. Die Flash-Bausteine werden jetzt in 25-Nanometer-Technik gefertigt, was höhere Kapazitäten bei geringeren Preisen ermöglicht.

Nur die größte neue SSD erreicht beim Schreiben bis zu 220 MByte/s. Mit abnehmender Größe werden die Laufwerke immer langsamer, das 40-GByte-Modell kommt nur noch auf 40 MByte/s – den Wert erreichen auch die meisten aktuellen 2,5-Zoll-Festplatten. Deutlich schneller als diese ist erst die SSD 320 mit 160 GByte, sie kommt auf 165 MByte/s. Auch die Zahl der IOPS beim Schreiben liegt erst bei diesem Laufwerk mit 21.000 im Rahmen moderner SSDs. Beim Lesen soll die Zahl der IO-Vorgänge bei allen Laufwerken eng beieinander liegen, zwischen 30.000 (40 GByte) bis 39.500 (600 GByte).

Eine weitere große Neuerung: Die Serie 320 unterstützt die vollständige Verschlüsselung der Daten (Full Disc Encryption) per Hardware mit AES-128. Diese schon seit längerem unter anderem von Seagate verfügbare Technik gibt das Laufwerk vor dem Booten des Betriebssystems erst nach Eingabe des richtigen Passworts frei. Eine gestohlene SSD an einen anderen Rechner anzuschließen, das funktioniert auch nicht. Wie auch schon ihr Vorgänger, beherrscht die Serie 320 den Trim-Befehl.

Neben den 2,5-Zoll-SSDs gibt es die Serie 320 auch im Formfaktor von 1,8 Zoll, hier sind dann aber nur Kapazitäten von 80, 160 oder 300 GByte vorhanden. Die meisten Versionen der Laufwerke werden bereits bei Hardwareversendern gelistet. Noch fehlende Modelle sollen laut Intel ab sofort ausgeliefert werden. Die Preise der 1,8-Zoll-Modelle veröffentlicht Intel nicht. Die hier genannten Preise der 2,5-Zoll-Laufwerke gelten für PC-Hersteller und Wiederverkäufer in 1.000er Stückzahlen.


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