Abo
  • Services:
Anzeige
iSharegossip: Bundesprüfstelle indiziert Lästerseite

iSharegossip

Bundesprüfstelle indiziert Lästerseite

Das Angebot iSharegossip ist erwartungsgemäß von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt worden. Die Indizierung hatte das Familienministerium initiiert. Das hat zudem mehrere Webangebote gegen Cybermobbing aufgesetzt.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat das Internetangebot iSharegossip auf den Index gesetzt. Damit wird die Seite aus deutschen Suchmaschinen gestrichen und kommt auf die Liste von Filterprogrammen. Eine solche Entwicklung hatte sich in der vergangenen Woche abgezeichnet.

Anzeige

Schröder zufrieden

Familienministerin Kristina Schröder zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung der Behörde. "Cybermobbing kann in der Seele unserer Kinder und Jugendlichen große Schäden anrichten. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass diese Mobbingseite auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gesetzt wird", sagte Schröder. Die Indizierung sei "ein klares Signal an Kinder, Jugendliche und Eltern: Seid wachsam bei Euren Aktivitäten im Internet und denkt an die Folgen."

Gleichzeitig hat das Ministerium eine Aktion gegen Cybermobbing ins Leben gerufen. Dazu gehört die Einrichtung mehrerer Website, auf denen sich Erwachsene und Jugendliche informieren können. Cybermobbing könne schlimme Folgen "bis hin zu Suizidversuchen und brutalster realer Gewalt" haben.

Medienkompetenz fördern

Ziel der Webangebote sei, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Damit sollen sie selbst in der Lage sein, "zu erkennen, wo der Spaß aufhört und die Hetze anfängt".

Auf dem Angebot iSharegossip konnten Nutzer anonym über andere lästern. Dort hatten sich vornehmlich junge Nutzer auf höchst abstoßende Weise über ihre Mitmenschen ausgelassen. So wurden dort unter anderem Amokdrohungen gegen eine Berliner Schule ausgesprochen, die daraufhin zeitweise geschlossen werden musste. Ebenfalls in Berlin war am vergangenen Wochenende ein 17-Jähriger zusammengeschlagen worden. Er wollte mehrere Schüler zur Rede stellen, die seine Freundin auf iSharegossip beleidigt hatten.

Anzeigen gegen Betreiber und Nutzer

Seit Anfang des Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt gegen das Webangebot. Ihr liegen mehrere Anzeigen unter anderem wegen Beleidigung, übler Nachrede und Volksverhetzung vor. Sie richten sich gegen den Betreiber, aber zum Teil gegen die Nutzer, die dort beleidigende Nachrichten hinterlassen haben.


eye home zur Startseite
Tobias Claren 05. Jun 2011

Die Indizierung scheint ja nichts zu bringen ;) . Die net-Adresse ist doch auch nicht...

Bibabuzzelmann 28. Mär 2011

Das dacht ich mir auch, ich kannte die Seite zuvor auch nicht *g Warum man dass dann in...

moppi 28. Mär 2011

ja so ähnlich seh ich das auch. ein hoch auf die imageboards wenn man da meckert kann...

Bouncy 28. Mär 2011

Wenn eine Aufklärung über die Gefahren des Internets nicht zu deiner Erziehung zählt und...

IrgendeinNutzer 28. Mär 2011

Danke für deine Antwort, wäre sonst sicherlich wieder alleine geblieben mit meinem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. trinamiX GmbH, Ludwigshafen
  2. Uvex Winter Holding GmbH & Co. KG, Fürth
  3. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  4. DEUTZ AG, Köln-Porz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 17,99€
  3. 11,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Wo kann man die Fragen und

    Ovaron | 06:13

  2. Re: Habe es immer noch nicht ganz verstanden

    Ovaron | 06:09

  3. Re: Frauenfußball dabei?

    Erny | 05:58

  4. Re: Kennt wer die Fehler?

    Invertiert | 05:10

  5. Re: 2 Probleme die stören

    Invertiert | 05:06


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel