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iPad 2 im Test: Tablet mit Kühlschrank-Effekt

Geschwindigkeitsunterschiede und Benchmarks

Eines lässt sich allgemein sagen: Das iPad 2 ist deutlich schneller als sein Vorgänger. In Benchmarks lässt sich das auch bestätigen. In der Praxis macht sich dies vor allem beim Starten von Anwendungen bemerkbar. Ein paar Sekunden schneller startet etwa das Spiel X-Plane. Auch beim Surfen merkt der Anwender dies. Das iPad behält dank RAM-Verdoppelung deutlich mehr Webseiten im Speicher. Auch beim Wechsel zwischen laufenden Anwendungen ist eine Beschleunigung spürbar.

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Ansonsten sind Anwendungen, die direkt vom iPad 2 profitieren, erst einmal Mangelware. Apples iMovie gehört zu den Anwendungen, die neben dem iPhone 4 nur mit dem iPad 2 funktionieren, Hacks einmal ausgenommen. Dass Entwickler bereits die erste iPad-Generation ausschließen, ist sehr unwahrscheinlich, denn dazu ist das iPad zu verbreitet. Das iPad 2 führt allerdings zu einer zunehmenden Fragmentierung der iOS-Plattform und kann somit den Entwicklungsaufwand steigern. Ein Problem, unter dem auch die Android-Plattform leidet.

  • Der Dock-Anschluss wirkt nicht mehr so stabil. (Fotos: as)
  • Facetime-Kamera in Aktion
  • Auf den ersten Blick wirkt das iPad 2 (rechts) gar nicht so viel dünner.
  • Es bleibt beim spiegelnden, aber sehr hellen Display. Links das iPad 2 mit Smartcover, rechts das iPad der ersten Generation.
  • Klebt am Kühlschrank. Der Magnetismus ist stark im neuen iPad.
  • Smartcover gefaltet
  • iPad 2 3G: Oben sind die Mobilfunkantennen untergebracht.
  • iPad 2 mit geschlossenem Smartcover
  • Smartcover als Standfuß...
  • oder als leichte Anhebung zum Tippen
  • Bewölkter Himmel über Berlin. Das Display bleibt gut ablesbar.
  • Die Kamera an der Gehäuserückseite. (Originalbild)
  • Photobooth-Spielereien
  • Wer will, kann das automatische Verriegeln mit dem Smartcover auch abschalten.
  • Account-Verwaltung für Apples Facetime-Video-Telefonie
  • Facetime
  • Photobooth
  • iMovie auf dem iPad 2
  • Infinity Blade auf dem iPad 2 (Originalgröße, gedreht)
  • Infinity Blade auf dem alten iPad (Originalgröße, gedreht)
Bewölkter Himmel über Berlin. Das Display bleibt gut ablesbar.

Im Geekbench 2.1.9 zeigt das alte iPad 452 Punkte. Deutlich mehr sind es beim neuen Gerät: 750 Punkte. In einigen Unterbenchmarks (Stream) sind die beiden iPads aber nahezu gleich in der Punktezahl. Mit dem Test GL-Benchmark 1.1.7 ist die Integer Performance beim alten iPad sogar etwas höher als beim iPad 2. Hier liegen die Werte durchschnittlich bei 12.764 Punkten fürs iPad 1 und 12.369 Punkten fürs iPad 2. Auffallend beim GL-Benchmark: Die Werte des ersten iPads schwankten zwischen den einzelnen Durchläufen sehr viel deutlicher (bis zu 600 Punkte) als beim neuen Modell.

Weitere Unterschiedswerte: Das iPad 2 bootet rund zwei Sekunden schneller als das iPad 1 (27 Sekunden). Bis der Flugsimulator X-Plane gestartet ist, vergehen beim iPad 2 rund 15 Sekunden statt 20 Sekunden beim Vorgänger. Der Sunspider-Benchmark 0.9.1 für den Browser zeigte deutliche Unterschiede: 3.228,3 ms für das iPad 1 zu 2.049 ms für das iPad 2.

Akkulaufzeit

Einen vollen Test konnten wir nicht durchführen. Während des Tests musste das iPad immer wieder angeschlossen werden, was das Tablet auch auflädt. Wir konnten aber mit einer 85-Prozent-Ladung einen kompletten Tag mit dem iPad 2 arbeiten. Insgesamt sind wir auf etwa 8 Stunden Laufzeit verteilt auf den Tag gekommen. Dabei wurde installiert, ein Film geschaut (Despicable Me, SD-Version), zwischendurch Infinity Blade gespielt, über 3G gesurft und einiges ausprobiert. Etwa die Hälfte der Zeit haben wir die Helligkeit manuell auf das Maximum gestellt. Sonst blieb das iPad bei mittlerer Grundhelligkeit in der Automatik und regelte sich dementsprechend gegen Abend herunter. Abends hat das iPad 2 dann auch weniger den Akku belastet. Beim reinen Musikhören mit aktivem Display verliert das iPad 2 rund sechs bis sieben Prozentpunkte je Stunde bei mittlerer Displayhelligkeit. Realistisch ist die Akkulaufzeitangabe von Apple mit 10 Stunden durchaus.

Am ehesten wird der Akku bei 3D-Spielen beansprucht. Mit maximaler Helligkeit (manuell) macht das Spiel Infinity Blade rund die Hälfte des Akkus in 2,5 Stunden leer.

 Teures Zubehör, das eine Schutzhülle nicht ersetztVergleich zur Konkurrenz 

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samy 03. Mai 2011

Jo so ist man halt ohne Apple ;-) Und sobald Jobs die Radieschen von unten zählt bekommt...

impulsblocker 19. Apr 2011

Hört sich ja fast nach tief sitzendem Neid an.

samy 08. Apr 2011

Hahhahahaha, und das vom Apple-Fan-Nr.1 im golem-Forum.. hahhahahhahahaha

AndyGER 06. Apr 2011

Der Fachbegriff lautet: Testimonials. Ganz alter Werbehut. Frau S aus K sagt: "Mit...

Peter Brülls 01. Apr 2011

Taskleiste nach rechts schieben. Beim iPad kommt dann die Audio-Steuerung plus...



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