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Google übersetzt Patente für das Europäische Patentamt

Es sieht aus wie eine klassische Win-win-Situation für alle Beteiligten und für die Öffentlichkeit noch dazu: Google wird automatisch und kostenlos für das Europäische Patentamt Patentschriften übersetzen - und erhält dafür Zugang zum Archiv.

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Was bereits Ende 2010 angekündigt wurde, ist am 24. März 2011 per Unterschrift besiegelt worden: Die Vereinbarung zwischen dem Europäischen Patentamt (EPA) und Google sieht vor, dass Google mit Hilfe seiner automatischen Übersetzungstechnologie die Patentschriften des Amtes in 29 europäische Sprachen, einschließlich Russisch, sowie ins Chinesische, Koreanische und Japanische übersetzt - kostenlos.

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Der Präsident des Europäischen Patentamts, Benoît Battistelli, begrüßte in einer Pressemitteilung die mit Google getroffene Vereinbarung. Damit werde es möglich, "Sprachbarrieren zu überwinden und mehr Informationen aus Patentschriften global zugänglich und verfügbar zu machen", sagte Battistelli. Das sei "ein weiterer Schritt zur Stärkung der Innovation in Europa".

Auch Antoine Aubert, Googles oberster Interessenvertreter in Brüssel, sieht "einen großen Nutzen für Erfinder, Wissenschaftler und Innovatoren in Europa". Diese könnten ihre Forschungsaktivitäten durch die "Patentsuche in ihrer Muttersprache" erheblich beschleunigen.

Noch in diesem Jahr soll es möglich werden, die Patentschriften in deutscher, französischer und englischer Sprache auf Knopfdruck in Echtzeit in eine andere dieser Sprachen zu übersetzen. Bis Ende 2014 sollen dann auch Übersetzungen in die anderen vereinbarten Sprachen möglich sein.

Google selbst erhält im Gegenzug für seine kostenlosen Übersetzerdienste ebenfalls kostenlos Zugang zu allen bisher übersetzten Patentschriften im Archiv des Europäischen Patentamts. Auf dieser Grundlage will Google seine Übersetzungstechnologie optimieren. Die mit Google geschlossene Vereinbarung sei "nicht exklusiv", betont das EPA. [von Robert A. Gehring]



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