Deutschlandstart: Lange Lieferzeiten für Apples iPad 2
Seit dem 25. März 2011 kann das iPad 2 in Apples Onlineshop bestellt werden. Doch die Lieferzeiten wurden schon in der Nacht mit zwei bis drei Wochen angegeben – unabhängig davon, wie viel Speicherkapazität das iPad 2 hat, ob ein GSM-Modem eingebaut ist und welche Farbe das Gerät hat. In anderen europäischen Ländern sieht es nicht anders aus. In Großbritannien, Spanien, der Schweiz oder in Österreich werden ebenfalls zwei bis drei Wochen Lieferzeit angegeben. Zudem ist die Menge der iPads, die bestellt werden darf, auf zwei Tablets beschränkt.
Bis 17 Uhr ist Apples Onlineshop die einzige offizielle Möglichkeit, sich ein iPad 2 zu bestellen. Erst ab 17 Uhr dürfen auch Händler das iPad 2 anbieten. Aber auch hier sind die Mengen offenbar beschränkt. Mitunter geben einzelne Händler in ihren Blogs bereits zu(öffnet im neuen Fenster) , dass sie der Nachfrage nicht gerecht werden können. Zudem dürfen Händler keine Vorbestellungen annehmen. Inoffiziell nehmen einige Händler dennoch Vorbestellungen entgegen, wie in einigen Foren zu lesen ist. Hier ist ein persönlicher Kontakt von Vorteil.

Ähnlich schlecht dürfte es in den Filialen einiger Händler aussehen. Händler werden trotz hoher Onlinenachfrage in der Regel ihre Ladengeschäfte mit iPad-2-Kontingenten ausstatten, um Spontankäufer mit dem Tablet nach Hause zu schicken. Dass ab 17 Uhr aber jeder Interessent vor einer Gravis-, mStore- oder Cyberport-Filiale ein iPad 2 bekommen wird, ist aber zweifelhaft.
Wer einen Apple Store in seiner Umgebung hat, der kann auch dort sein Glück versuchen. Erfahrungsberichte aus den USA zeigen aber, dass selbst Apples eigene Ladenkette nicht genug Tablets bekommt. Immerhin wurde die Lieferzeit im US-Onlineshop mittlerweile reduziert. Statt vier bis fünf Wochen muss ein Besteller nur drei bis vier Wochen warten.
Das iPad 2 unterscheidet sich vom Vorgänger durch etwas weniger Gewicht und ein dünneres Gehäuse und hat neben zwei Kameras auch eine Dual-Core-CPU sowie mehr Arbeitsspeicher. Zudem wurde der Gewichtsunterschied zwischen der WLAN- und der 3G-Variante reduziert. Die Preise liegen bei 480 bis 680 Euro für die WLAN-Varianten mit 16 bis 64 GByte Speicherkapazität. Wer zusätzlich ein GSM-Modem haben möchte, muss 120 Euro Aufpreis zahlen.
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