Droidcon

Android-Fragmentierung erschwert Anwendungsentwicklung

Droidcon 2011 Das Thema Fragmentierung der Plattform spaltet die Android-Welt. So auch auf der Android-Entwicklerkonferenz Droidcon 2011 in Berlin. Einige Entwickler sehen darin kein Problem, andere beklagen, dass die Fertigstellung von Anwendungen dadurch verzögert wird.

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Das Logo der Droidcon
Das Logo der Droidcon

In einer der beiden Eröffnungskeynotes zur Droidcon 2011 in Berlin hat sich Peter Meier, CTO bei Metaio, klar auf die Seite der Entwickler gestellt, die sich an der Android-Fragmentierung stören. Die Android-Plattform ist fragmentiert, weil die von Google veröffentlichten Android-Versionen nicht automatisch auf den Geräten der Hersteller landen. Die Hersteller übernehmen selbst die Verteilung neuer Android-Versionen.

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Mitunter dauert es sehr lange, bis Hersteller eine neue Android-Version für ihre Geräte verteilen. So hatte es mehr als sieben Monate gedauert, bis Android 2.2 alias Froyo auf knapp der Hälfte der am Markt genutzten Geräte installiert war. Das aktuelle Smartphone-Betriebssystem Android 2.3 alias Gingerbread läuft derzeit nur auf 1,7 Prozent der Geräte.

Wenn Kunden dann eine ältere Android-Version auf ihrem Gerät haben, können sie manche neue Funktion einer Anwendung nicht nutzen, wie etwa Gesten. Wenn Android 2.3 derzeit noch so wenig verbreitet ist, ist es für Entwickler vorerst nicht sonderlich attraktiv, die neuen Möglichkeiten von Android 2.3 zu nutzen, so dass neue Optionen nur langsam auf der Plattform Verbreitung finden.

Viele der Entwickler auf der Droidcon 2011 in Berlin empfanden die Fragmentierung der Android-Plattform als Problem. Die Anwendungsentwicklung könnte ansonsten deutlich zügiger erfolgen, erklärten sie. Andere Entwickler haben sich eher mit der Situation abgefunden und vergleichen die Android-Entwicklung mit dem Erstellen einer Webseite, die ebenfalls an unterschiedliche Browser angepasst werden müsse.

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