• IT-Karriere:
  • Services:

Exodus International

Apple entfernt nach Petition homophobe iOS-App

Per Petition ist eine App der oft als Sekte bezeichneten Organisation Exodus International aus dem App Store entfernt worden. Sie hatte Hilfe bei der "Heilung" von der Homosexualität versprochen.

Artikel veröffentlicht am ,

150.000 Petitionsteilnehmer haben sich offenbar erfolgreich gegen die Verbreitung einer iOS-App gewehrt, die Homosexuellen Wege der Heilung "durch Jesus Christus" anbot. Exodus International hatte die gleichnamige App Mitte Februar 2011 in den App Store gestellt, was zu zahlreichen Protesten gegen die Zulassung seitens Apple führte. In nur zwei Tagen schnellte die Anzahl der Petitionsteilnehmer von etwa 50.000 auf nun über 150.000 hoch.

Stellenmarkt
  1. HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  2. Bauerfeind AG, Jena

Die Petition bei Change.org bezeichnet die App als "hasserfüllt und fanatisch". Exodus International betrachte Homosexualität als Krankheit und schlage eine "sogenannte reparative Therapie" zur Änderung der sexuellen Orientierung vor, die Selbstwertgefühl und geistige Gesundheit ihrer "Opfer" gefährde.

Die US-Petition stört sich auch an der Altersfreigabe. Apple hatte der Anwendung eine Freigabe ab vier Jahren erteilt, fand also keine anstößigen Inhalte (objectionable content) in der Anwendung. Die Petition war heute offenbar erfolgreich, denn die Anwendung ist im App Store nicht mehr verfügbar. Am 22. März 2011 war es Golem.de noch möglich, sie im App Store herunterzuladen. In erster Linie lud die Anwendung ihre Inhalte aus dem Netz nach. Es war also eher ein Browser mit voreingestellten Bookmarks und Schaltflächen, weniger eine eigenständige Anwendung.

Apple sagte Foxnews.com, dass die Exodus-International-Anwendung gegen Entwicklungsrichtlinien verstoße, da viele Leute die Inhalte als anstößig empfänden. Alan Chambers, Chef von Exodus International, bestätigte per Twitter, dass die Anwendung offiziell aus dem App Store genommen wurde und bemängelt indirekt die Beschneidung seiner Rechte. Dass sich die Organisation im Unrecht fühlt, wundert allerdings nicht. Aus ihrer Sicht hat sie keine anstößigen Inhalte in den App Store gebracht.

Exodus International betrachtet Homosexualität seit langem als Krankheit und fordert immer wieder Homosexuelle dazu auf, sich heilen zu lassen - mit Hilfe der heiligen Schrift und vielen Gebeten.

Die umstrittenen Inhalte sind weiterhin über die Webseite von Exodus International zugänglich. Exodus International wurde durch die Entfernung der App nur die iOS-Plattform zur Verbreitung genommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

IrgendeinNutzer 25. Mär 2011

Damit meinte ich das es zum Glück nicht Realität ist das man Menschen wegen...

LinuxMcBook 24. Mär 2011

Mal ganz davon abgesehen, dass sich EI mit dem Appstore den größt möglichen Markt für so...

Anonymer Nutzer 24. Mär 2011

Ich schätze Apple hat nicht richtig gelesen, die haben nur gelesen, dass die App Leute...

Trockenobst 24. Mär 2011

Wenn Du mit deiner "Sexualität" nicht "zufrieden" bist, gibt es viele Möglichkeiten dies...

Atalanttore 24. Mär 2011

War mir vollkommen klar. Deshalb auch die besondere Betonung auf "erwachsen". Mist...


Folgen Sie uns
       


Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen - aber das gelingt oftmals nicht. Überraschenderweise spielen Siri, Google Assistant und Alexa bei gleichen Sprachbefehlen andere Sachen, obwohl alle auf Apple Music zugreifen.

Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /