Honeycomb: Gerätehersteller dürfen Oberfläche vorerst nicht anpassen
Auf der Droidcon 2011 in Berlin zeigen die Hersteller LG, Motorola und Samsung einige der kommenden Android-Tablets. LG zeigt sein Optimus Pad und Motorola das Xoom . Beide Tablets laufen mit Honeycomb alias Android 3.0. Während beide Hersteller bei Android-Smartphones Anpassungen an ihren Geräten vornehmen, gibt es diese auf den Tablets bislang nicht.
LG erklärte Golem.de den Grund dafür: Google verbietet vorerst Anpassungen an Android 3.0. Erst später wird es eine Freigabe seitens Google geben und die Gerätehersteller dürfen dann auch die Bedienoberfläche von Honeycomb modifizieren. Damit will Google laut LG erreichen, dass sich die Honeycomb-Plattform etablieren kann. Weil es derzeit keine Anpassungen gibt, sind Honeycomb-Tablets als solche zu erkennen.
Gäbe es bereits Anpassungen der Hersteller, wäre die Honeycomb-Herkunft nicht mehr so leicht auszumachen. LG hat vor, auch die Honeycomb-Oberfläche anzupassen. Wann und wie dies geschehen wird, ist noch nicht ganz klar. Es ist auch nicht bekannt, ob diese Anpassungen dann auch die Geräte per Update erhalten, die eigentlich keine Modifikationen erhalten haben. Möglicherweise gibt es die Anpassungen dann auch nur für kommende Geräte.
Samsung hat mit der angepassten Version des Galaxy Tab 10.1 ein Honeycomb-Tablet angekündigt, das eine angepasste Oberfläche erhalten wird. Das Galaxy Tab 10.1 kommt daher auch erst Anfang Juni 2011 auf den Markt. Eigentlich sollte das Honeycomb-Tablet im April 2011 bei Vodafone zu haben sein, aber daraus wird nun nichts.
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