• IT-Karriere:
  • Services:

3D-Kino

Robustere und billigere Brillen für Dolby 3D

So schnell wie von manchen Besuchern gewünscht, dürften die 3D-Brillen nicht aus den Kinos verschwinden. Dolby hat nun die zweite Generation seiner Brillen angekündigt. Sie soll Besuchern wie Kinobetreibern Vorteile bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Des Dolbys neue Brille
Des Dolbys neue Brille

Mit der zweiten Generation der Dolby-Brillen will das Filmtechnikunternehmen vor allem die Kinobetreiber glücklicher machen. Die scheuen bisher das Verfahren oft, weil die Brillen vergleichsweise teuer sind und mit ihrer spiegelnden Oberfläche so schick aussehen, dass sie häufig geklaut werden. Einen UV-Schutz wie eine Sonnenbrille bieten die Gläser aber nicht, was auch für andere 3D-Brillen gilt.

Stellenmarkt
  1. Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, Kleinostheim
  2. Ingeus GmbH, Nürnberg

Was eine Dolby-Brille bisher kostet, verrät das Unternehmen ungern offiziell, von 20 bis 30 US-Dollar wird in der Filmbranche gemunkelt. Für die neuen Brillen gibt Dolby aber einen Preis an: Rund 12 US-Dollar sollen sie kosten, je nach Menge und Gesamtpaket.

  • Bestandteile von Dolby 3D, wenn der DLP-Projektor schon passt
  • Die bisherige Brille für Dolby 3D (Bild: Nico Ernst)
  • Die neue 3D-Brille von Dolby (Bild: Dolby)
Bestandteile von Dolby 3D, wenn der DLP-Projektor schon passt

Dieses Gesamtpaket ist es auch, wovon Dolby sich noch immer einen Wettbewerbsvorteil verspricht: Mit manchen bestehenden DLP-Projektoren lassen sich Kinos auch 3D-tauglich machen, ohne dass die Leinwand ausgetauscht werden muss. Dagegen fordert das in Deutschland weit verbreitete Verfahren RealD eine spezielle Beschichtung der Leinwand, um die Polarisation des Lichtes an die Zuschauer weiterzugeben.

Das ist bei Dolby 3D nicht nötig, das Verfahren arbeitet mit Interferenzfiltern, die in den neuen Brillen von 3M kommen. Der Schlüssel zu 3D steckt damit quasi in der Brille, nicht in der Leinwand. Der Nachteil: Bei RealD sind die Brillen viel billiger, unbestätigten Angaben zufolge kosten sie unter einem US-Dollar in großen Mengen.

Neben dem geringeren Preis will Dolby die Kosten für die Kinobetreiber auch durch einen Diebstahlschutz senken: In den neuen Brillen steckt ein RFID-Chip. Der kann beispielsweise dafür sorgen, dass es am Ausgang des Kinosaals piept, wenn ein Zuschauer mit der Brille einen RFID-Scanner passiert.

Die neuen Brillen sollen besser als bisher über Korrekturbrillen passen, und leichter sein - um wie viel, gibt Dolby nicht an. Der Rahmen der 3D-Brille besteht aus Nylon und soll nahezu unzerbrechlich sein. Dolby liefert die neuen Brillen bereits aus, Mitte 2011 soll ein kleineres Modell für Kinder folgen. Nach Angaben des Unternehmens wurden weltweit schon über 7.000 Installationen von Dolby-3D-Systemen vorgenommen. Wie vielen Kinosälen das entspricht, gibt Dolby nicht genau an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

wurs 23. Mär 2011

Wow das sind ja unwahrscheinliche Gewinnmargen die hier auferlegt werden. Ich bin davon...

dasH 23. Mär 2011

"...dürften die 3D-Brillen nicht aus den Kinos verschwinden..." Wenn ich das schon hör...

TC 22. Mär 2011

Vieleicht wird es eines Tages mal von iwelchen Freaks nachgebaut...

nonameHBN 22. Mär 2011

bei einem meiner Stammkinos darf man die Brille mit nach Hause nehmen, das hat den...


Folgen Sie uns
       


    •  /