Abo
  • Services:

Spieletest Crysis 2

Heiße Action im Hightech-Anzug

Das Call-of-Duty-Strickmuster funktioniert prächtig - jedenfalls, was die Verkaufszahlen angeht. Crysis 2 macht vieles anders und gewinnt trotzdem: mit offeneren Umgebungen, klügeren Gegnern, einem Superanzug, der für Action mit taktischem Einschlag sorgt - und schicker Grafik dank der Cry Engine 3.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieletest Crysis 2: Heiße Action im Hightech-Anzug

Es dauert ein paar Momente, bis sich nach dem Öffnen der Tür die Augen an das helle Sonnenlicht gewöhnt haben, aber dann offenbart sich ein atemberaubendes Panorama: Fast bis zum Horizont scheint die Reihe der Wolkenkratzer in New York zu reichen. Links auf einem Dach glitzern Solarkollektoren, rechts scheint jemand eine Bar auf einer Terrasse eröffnet zu haben. Von dort kommen dann auch die ersten Gewehrkugeln angeschossen - Moment mal, Gewehrkugeln? Ja klar, denn im Actionspiel Crysis 2 hat der Spieler nur selten Ruhe und Muße, um den Blick auf Sehenswürdigkeiten zu genießen. Schließlich steht er im Mittelpunkt eines Kampfes, an dem außerirdische Invasoren, das US-Militär und ein geheimnisvoller Virus beteiligt sind. Der trägt auch die Hauptschuld daran, dass sich keine Passanten auf den Prachtstraßen tummeln - die Stadt ist im wahrsten Sinne des Wortes so gut wie ausgestorben.

Inhalt:
  1. Spieletest Crysis 2: Heiße Action im Hightech-Anzug
  2. Sportliche Scharmützel mit klugen Gegnern
  3. Unsichtbar im Hightech-Anzug
  4. Kampagne und Multiplayer

Wie genau er nach New York gekommen ist, was es mit den Aliens und den feindlichen Marines auf sich hat und warum er den Namen Alcatraz hat, erfährt der Spieler im gut gemachten Intro und im Verlauf der Handlung. Nur noch so viel: Wer das erste Crysis nicht kennt, bekommt alle wichtigen Zusammenhänge ausreichend schnell und unkompliziert erklärt.

  • Im Menü kann der Spieler den Nano-Anzug konfigurieren.
  • In der Realität erst halb so hoch - in Crysis 2 schon fertig: das neue World Trade Center (Alle Bilder: Xbox 360)
  • In Hintergrund bricht ein Hochhaus zusammen.
  • Durch die Häuserschluchten ziehen Helikopter - und außerirdische Jäger.
  • Nur selten trüben Grafikfehler wie dieser Treppenschatten den schönen Gesamteindruck.
  • Der Raketenwerfer im Einsatz...
  • ... und die Auswirkungen.
  • Sehenswerte Licht- und Schattenspiele
  • Einer der Cell-Soldaten in der Nahansicht
  • Getarnt und mit dem Sniper-Gewehr ist der Gegner keine Herausforderung mehr.
  • Ein Alien wagt den Direktangriff.
  • Auf dem Freeway bebt die Erde.
  • Schießerei beim Hafen
  • Der Spieler muss den Schützen im Heli gezielt ausschalten.
  • Im Wärmebildmodus sind Gegner oft besser zu sehen.
  • Ein Opfer des Virus in New York
In der Realität erst halb so hoch - in Crysis 2 schon fertig: das neue World Trade Center (Alle Bilder: Xbox 360)

Im Verlauf der zwischen zehn und 15 Stunden langen Kampagne kämpft der Spieler anfangs vor allem gegen die Elitesoldaten der Cell-Einheit. Schon die ersten Feuergefechte unterscheiden sich deutlich von dem, was aktuelle Shooter wie Call of Duty: Black Ops oder Homefront bieten. Statt auf weitgehend linearen Pfaden gegen große Armeen mit tatkräftiger Unterstützung durch Teamkameraden anzutreten, ist der Spieler in Crysis 2 erstens allein auf sich gestellt, zweitens in großen Umgebungen unterwegs und drittens hat er einen Superanzug - dazu gleich mehr.

Sportliche Scharmützel mit klugen Gegnern 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

DER GORF 30. Mär 2011

Naja, das ist jetzt so nicht ganz richtig, der Fairness halber muss man schon sagen, das...

Peter Fischer 25. Mär 2011

Gut, der Klügere gibt bekanntlich nach: Rift ist ein DX11 Titel, sieht aber dennoch weit...

genab.de 24. Mär 2011

ABER AUCH XBOX und das ich nicht die alte xbox gemeint habe, ist ja klar oder? ich nenne...

^Andreas... 24. Mär 2011

40-60 FPS auf "Extreme" in der 1920*1200er (24"). Finde ich nun auch nicht sooo übel...

iMoep 23. Mär 2011

Wie wäre es denn mal damit, diesen quatsch mit Tokens/Save Points/sonstige müllige...


Folgen Sie uns
       


Pocophone F1 - Test

Das Pocophone F1 gehört zu den günstigsten Topsmartphones auf dem Markt - nur 330 Euro müssen Käufer für das Gerät bezahlen. Dafür bekommen sie eine Dualkamera und einen Snapdragon 845. Wer mit ein paar Kompromissen leben kann, macht mit dem Smartphone nichts falsch.

Pocophone F1 - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  2. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
  3. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /