Abo
  • Services:

Anand Chandrasekher

Intels Atom-Chef geht

Der bisherige Leiter der "Ultra Mobility Group" bei Intel, Anand Chandrasekher, verlässt das Unternehmen. Mehr sagt Intel dazu nicht - die Hintergründe sind jedoch offensichtlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Anand Chandrasekher
Anand Chandrasekher

In einer nur sieben Zeilen langen Pressemitteilung kündigt Intel an, dass Anand Chandrasekher, bisher zuständig für die Ultra Mobility Group, das Unternehmen verlassen wird. Wie stets bei solchen nie reibungslosen Abschieden eines Topmanagers heißt es, er werde sich "anderen Aufgaben zuwenden". Und gleich danach kommt Chandrasekhers Chef, David Perlmutter, zu Wort: "Intel fühlt sich diesem Geschäftsbereich weiter verpflichtet".

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. USU GmbH, Möglingen bei Stuttgart, deutschlandweit (Home-Office)

Die Ultra Mobility Group war erst im Herbst 2009 als eigenständige Abteilung gegründet worden und sollte für einen Erfolg des Atom-Prozessors in Tablets und Smartphones sorgen. Dieser blieb jedoch aus. Intel hatte Chandrasekher, der zuvor Intels Marketingchef war, dafür wieder zurück in die Produktentwicklung geholt. Der Ingenieur mit mehreren Abschlüssen galt als Vater des Centrino-Konzepts und verlässt Intel nun nach 24 Jahren.

Bereits Mitte 2009 zeigte Anand Chandrasekher ein Smartphone mit Atom-CPU unter Windows XP, solche Geräte erreichten jedoch nie die Marktreife. Und das für diesen Bereich vorgesehene Atom-SoC mit dem Codenamen Medfield verzögerte sich auch noch um rund ein Jahr. Folglich stellte Intel auf dem letzten MWC Medfield auch nicht ausführlich vor, sondern gab nur an, das Design werde noch 2011 auf den Markt kommen. Fünf Monate zuvor hatte Intel-Chef Paul Otellini schon "verpasste Chancen bei Smartphones" beklagt.

Bei diesen Geräten, wie auch bei den Tablets, machen die ARM-Prozessoren derzeit das Rennen. Wie den Atom - der aber noch eine deutlich höhere Leistungsaufnahme aufweist - gibt es sie schon mit zwei Kernen. ARMs mit Quad-Core-Prozessoren werden für den Anfang des Jahres 2012 erwartet.

Michael Bell und David Whalen, zwei erst 2010 von Palm zu Intel geholte Mitarbeiter, sollen nun die Ultra Mobility Group gemeinsam leiten. Beide waren bisher in der Intel Architecture Group näher mit der Chipentwicklung beschäftigt als Chandrasekher. Bell hatte vor seinem Engagement bei Palm 16 Jahre für Apple gearbeitet, wo er auch mit dem iPhone beschäftigt war.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 9,99€

DrKrieger 22. Mär 2011

So mancher Nutzer hat es vielleicht gedacht, aber du hattest du hattest weder Anstand...

jack-jack-jack 22. Mär 2011

ich kenne keine langsamere und heissere CPU als AMD Neo MV-40

Crass Spektakel 22. Mär 2011

Das Problem war eher daß es kein Betriebssystem und kein Alleinstellungsmerkmal für einen...


Folgen Sie uns
       


World of Warcraft Battle for Azeroth - Mitternachtsstream (Golem.de Live)

Der große Start von Battle for Azeroth inklusive seiner Einführungsquest führt uns zu König Anduin nach Dalaran und Lordaeron (episch!). Um Mitternacht starteten wir problemlos in Silithus.

World of Warcraft Battle for Azeroth - Mitternachtsstream (Golem.de Live) Video aufrufen
Foam: Geodaten auf der Blockchain
Foam
Geodaten auf der Blockchain

Sinnvolle Blockchain-Anwendungen sind noch immer rar. Das Unternehmen Foam aus Brooklyn will Location Services auf die Blockchain bringen und setzt dabei auf ein Lora-Netzwerk statt auf GPS.
Von Dirk Koller


    OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
    OLKB Planck im Test
    Winzig, gerade, programmierbar - gut!

    Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
    2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
    3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

    Leckere neue Welt: Die Stadt wird essbar und smart
    Leckere neue Welt
    Die Stadt wird essbar und smart

    Obst und Gemüse von der Stadtmauer. Salat und Kräuter aus dem Stadtpark. In essbaren Städten sprießt und gedeiht es, wo sonst Hecken wuchern und Geranien blühen. In manchen Metropolen gibt es gar sprechende Bänke, denkende Mülleimer und Gewächshochhäuser.
    Ein Bericht von Daniel Hautmann

    1. IT-Sicherheit Angriffe auf Smart-City-Systeme können Massenpanik auslösen

      •  /