Linus Torvalds

Keine Urheberrechtsverletzungen durch Android

Linux-Erfinder Linus Torvalds hält die unter anderem von Florian Müller und Edward Naughton aufgebrachten Spekulationen darüber, dass Android die Urheberrechte von Linux-Autoren verletzt, für komplett falsch.

Artikel veröffentlicht am ,

"Das scheint komplett falsch zu sein. Wir haben immer deutlich gemacht, dass das Interface für Kernel-System-Aufrufe in keiner Weise zu abgeleiteter Arbeit im Sinne der GPL führt und dass die Kernel-Details über die Kernel-Header ebenfalls an alle normalen glibc-Schnittstellen exportiert werden", antwortete Linus Torvalds auf eine Anfrage von Brian Proffitt bezüglich der Spekulationen über eine Urheberrechtsverletzung durch Android.

Stellenmarkt
  1. IT-Revisor (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
  2. Ingenieur Software Requirements (m/w/d)
    Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
Detailsuche

Die Kernel Header definierten die Schnittstellen für den User Space, und die Linux-Entwickler versuchten aktiv sicherzustellen, dass diese Header von User-Space-Programmen genutzt werden könnten.

Im Kern geht es um die Frage, wann eine Software als abgeleitete Arbeit von Linux zu verstehen ist, da dann die GPL greift und die Software wie der Linux-Kernel der GPL unterliegt. Torvalds macht dabei deutlich, dass es nicht im Sinne der Linux-Entwickler ist, dass normale Linux-Applikationen als abgeleitete Arbeiten aufgefasst werden, wenn sie mit dem Kernel über die dafür vorgesehenen Schnittstellen kommunizieren.

Müller und Naughton argumentieren, Google habe Teile der Header kopiert und in Android verwendet, ohne dabei auf die GPL zu verweisen.

Golem Akademie
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Torvalds räumt ein, dass er sich noch nicht genau angesehen hat, was Google macht, geht aber fest davon aus, dass Google nichts anderes im Sinn hat als die glibc.

Torvalds vermutet, dass es denjenigen, die die Spekulation aufgebracht haben, nur um Aufmerksamkeit geht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Digitale-Dienste-Gesetz: Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken
    Digitale-Dienste-Gesetz
    Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken

    Das Europaparlament hat den Entwurf des Digitale-Dienste-Gesetzes verschärft. Ein Komplettverbot personalisierter Werbung soll es aber nicht geben.

  3. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /