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Linux-Distribution: Neue Versionsnummern für Opensuse

Die Nummerierung der Opensuse-Veröffentlichungen soll geändert werden. Dazu gibt es eine Onlineabstimmung.
/ Sebastian Grüner
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Die Entwickler der Linux-Distribution Opensuse wollen die Nummerierung für zukünftige Veröffentlichungen ändern. Die neue Praxis soll einen klaren Algorithmus etablieren. Bisher entschieden sich die Entwickler jeweils per Entscheid für eine Versionsnummer. Daraus entbrannte eine große Diskussion um die Nummer der aktuell stabilen Version, die am 10. März erschienen ist. Die Debatte um die Frage, ob die Version 11.4 oder 12.0 heißen soll, soll nun beendet werden.

Dazu wurde eine Onlineabstimmung eingerichtet(öffnet im neuen Fenster) , an der sich interessierte Nutzer beteiligen können. Die Abstimmung soll in eine zweite Runde gehen, falls ein oder mehrere Vorschläge mindestens 80 Prozent der Stimmen des Siegers erreichen. Zur Auswahl stehen datenbasierte Vorschläge oder fortlaufende Nummerierungen.

Als Vorbild für die Vorschläge dienen unter anderem die Praktiken anderer Distributionen, wie Mandriva, Ubuntu oder Fedora. Aber auch über seltsam anmutende Vorschläge kann abgestimmt werden, zum Beispiel über eine Nummerierung auf Basis des Oktal-Zahlsystems oder der römischen Zahlen.

Opensuse erscheint in einem Rhythmus von acht Monaten. Die nächste Veröffentlichung der Linux-Distribution ist für November 2011 geplant. [von Sebastian Grüner]


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