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Google Summer Of Code: In diesem Jahr ohne Ubuntu

Google gibt die Mentoren für den Summer of Code 2011 bekannt. Die Linux-Distribution Ubuntu wurde in diesem Jahr nicht angenommen.
/ Sebastian Grüner
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Google hat die Mentorenprojekte des diesjährigen Google Summer of Code (GSoC) bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) . Die Bewerbung der Linux-Distribution Ubuntu wurde in diesem Jahr nicht angenommen, anders als im vergangenen Jahr. Dafür bekommen die Distributionen Debian, Fedora, Opensuse und Gentoo Unterstützung des Entwicklernachwuchses. Von den über 400 Bewerbungen wurden 175 Projekte angenommen. Darunter befinden sich 50, die zum ersten Mal am GSoC teilnehmen.

Zu den angenommenen Projekten zählen neben den genannten Distributionen einige Größen der Open-Source-Szene, etwa der Linux-Kernel, Gnome, KDE, Mozilla, die Apache Foundation oder X.Org. Aber auch kleine Wissenschaftsprojekte können in diesem Jahr auf die finanzielle Unterstützung durch Google setzen. So zum Beispiel die Forschungsgruppe Theoretische Biophysik der Humboldt-Universität zu Berlin oder ein Projekt der TU Wien.

Studenten, die am GSoC teilnehmen möchten, haben noch bis zum 28. März die Möglichkeit, sich über die angenommenen Projekte zu informieren. Von da an bis zum 8. April läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme. Google unterstützt einen Teilnehmer mit einem Stipendium von 5.000 US-Dollar, das Projekt selbst erhält 500 US-Dollar.

Seit der Erstauflage des GSoC im Jahr 2005 erfreut sich das Projekt zur Förderung von Open-Source-Software stetig wachsender Beliebtheit. So hat sich auch die Zahl der in diesem Jahr angenommenen Mentoren im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Beim GSoC 2010 waren 152 Mentorenprojekte beteiligt. Eine komplette Liste(öffnet im neuen Fenster) der diesjährigen GSoC-Projekte stellt Google auf den Webseiten zum Summer of Code bereit. [von Sebastian Grüner]


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