Abo
  • IT-Karriere:

Smartphone-Feedreader

Trileet beschneidet Newsroom um Basisfunktion (Update)

Trileet hat als Anbieter des Feedreaders Newsroom eine Basisfunktion abgeschaltet. Künftig gibt es in der Android-, WebOS- und Windows-Phone-7-Anwendung keine Feed-Volltexte mehr. Eine vollständige Einstellung des Dienstes soll damit verhindert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone-Feedreader: Trileet beschneidet Newsroom um Basisfunktion (Update)

Regelmäßige Newsroom-Nutzer bemerkten bereits, dass der Feedreader seit Monaten nicht mehr von allen Feeds die Volltexte lädt. Wer das auf Umstellungen seitens der Anbieter der Newsfeeds geschoben hatte, erhält nun Klarheit: Trileet hat offiziell bestätigt, dass die bisherige Feed-Volltextfunktion schon länger nicht mehr angeboten wird. Stattdessen gibt es diese Funktion künftig nur noch für Feeds, die von besonders vielen Newsroom-Nutzern abonniert wurden.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. DEKRA Certification GmbH, Berlin

Das bedeutet aktuell, dass Newsroom für die meisten deutschsprachigen Feeds keinen Volltext mehr anbietet. Das zeigen auch die Kommentare zu der Anwendung im Android Market. Trileet begründet den Schritt damit, dass damit sichergestellt werden soll, dass Newsroom überhaupt weiter funktioniert. Nach Aussage von Trileet wurden im Februar 2011 zu wenig neue Newsroom-Lizenzen verkauft, so dass die Serverkosten damit nicht gedeckt werden konnten.

Denn Newsroom bezieht die Feeds nicht direkt, sondern holt sich diese von einem von Trileet betriebenen Server. Dieses Konzept wurde vom Anbieter immer entsprechend hervorgehoben und beworben. Dadurch konnte Newsroom den Volltext von Feeds anzeigen, selbst wenn dieser im Feed-Datenstrom nicht enthalten war. Der Newsroom-Server holte sich die Informationen dann von der entsprechenden Webseite einschließlich der Bilder.

Nachteile des Serverkonzepts

Dieses Serverkonzept führt auch dazu, dass Newsroom nur maximal 36 Feeds erlaubt. Diese erhebliche Einschränkung verschweigt die App-Beschreibung allerdings. Im Android Market wird Newsroom weiterhin damit beworben, dass der Feedreader Feed-Volltexte herunterladen würde, obwohl das seit Monaten nicht mehr der Fall ist.

Das Serverkonzept führt dazu, dass der Dienst nicht immer zuverlässig arbeitet. Dann werden Feeds auch einmal stundenlang nicht aktualisiert. Ansonsten wird Newsroom von vielen Android- und WebOS-Anwendern aufgrund der Bedienoberfläche geschätzt. Vor allem mit Wischgesten wird die Anwendung bedient und sorgt so für ein komfortables Feed-Lesen. Auf Windows-Phone-7-Smartphones wurde das Newsroom-Bedienkonzept nur in Ansätzen übernommen.

Die Android-Version von Newsroom kostet rund 3,60 Euro, während die Anwendung für WebOS- und Windows-Phone-7-Smartphones jeweils 4,99 Euro kostet.

Nachtrag vom 18. März 2011, 12:46 Uhr

Trileet ruft Anwender dazu auf, Feed-URLs zu nennen, die sie weiterhin im Volltext in Newsroom lesen wollen. Es ist nicht bekannt, nach welchen Kriterien Trileet dann auswählt, welche Feeds künftig eine Volltextunterstützung erhalten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 169,90€ + Versand
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

origami 17. Mär 2011

In Android benutze ich den gReader um meine Nachrichten zu lesen. Er bietet die Funktion...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /