Abo
  • Services:
Anzeige
ONFI 3.0: Schnittstelle zu Flash-Chips erreicht 400 MByte/s

ONFI 3.0

Schnittstelle zu Flash-Chips erreicht 400 MByte/s

Das Industriekonsortium ONFI hat die Version 3.0 seiner Spezifikation der Schnittstelle zu Flash-Bausteinen vorgelegt. Per DDR2-Technik können die Chips nun mit bis zu 400 Megabyte pro Sekunde gelesen und beschrieben werden.

Mit der Version 3.0 von ONFI hat sich die Geschwindigkeit gegenüber ONFI 2.1 nochmals verdoppelt. Bei ONFI handelt es sich nicht um einen Standard für Controller, wie sie etwa in USB-Sticks oder SSDs die Flash-Chips ansprechen, sondern um die Schnittstelle der Speicherbausteine selbst. Das Konsortium vertritt mit Hynix, Intel, Micron, Phison und Sandisk sowie 100 weiteren Mitgliedern nicht nur die Hersteller der Flash-Bausteine, sondern auch Entwickler von Controllern. Nur Toshiba fehlt der ONFI noch als einer der größten Flash-Hersteller.

Anzeige

Für die Anbieter beider Kategorien ist es mit dem neuen Standard der "Open NAND Flash Interface Working Group" wichtig, dass er abwärtskompatibel zu ONFI 2.1 ist: Ein Controller, der ONFI 2.1 ansprechen kann, kommt auch mit Chips nach ONFI 3.0 zurecht. Ein Controller, der nur 3.0-Flash per NV-DDR2 verwalten kann, darf gegenüber ONFI 2.1 aber auch die Chips über weniger Pins ansteuern.

Dadurch soll die ONFI-Schnittstelle auch direkt in SoCs oder SSDs einziehen, welche die Flash-Chips dann ohne weiteren Controller ansprechen könnten. Das würde den Schaltungs- und Platzaufwand vor allem bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets reduzieren. Die Bemühungen, mit ONFI einen branchenweit akzeptierten Standard zu schaffen, ziehen sich jedoch noch hin. So war beispielsweise von Intel erwartet worden, dass die Chipsätze für Core-i-Prozessoren schon seit Anfang 2010 nativ ONFI für Onboard-Flash unterstützen würden - das ist aber nicht eingetreten.

Für kommende ONFI-Standards wird unter anderem die Fehlerkorrektur nach ECC (EZ-NAND) erwartet, was der Standard bisher nicht bietet. Vor allem für Unternehmensanwendungen wie die populärer werdenden Enterprise-SSDs wäre das ein Fortschritt.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Alice Salomon Hochschule Berlin, Berlin
  2. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart
  3. KARL EUGEN FISCHER GMBH, Burgkunstadt bei Bamberg
  4. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit (Home-Office)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 79,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Wegen iPhone X dieses Jahr kein Weihnachten

    Tolomeo | 21:26

  2. und warum??? Weil binbash shell und so ein kack

    flopau81 | 21:25

  3. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    bakaecchis2 | 21:24

  4. Re: Ende 2017 kein LTE... ohne Worte!

    Pixelz | 21:23

  5. Re: Staatsgelder verpulfert

    SJ | 21:20


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel