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Cloudstack: Java-basierte Verwaltung für virtuelle Maschinen

Cloudstack 2.2 erweitert die Verwaltung KVM und Xenserver um etliche Funktionen. Zusätzlich können virtuelle Maschinen mit mehr als einer Netzwerkkarte verwaltet werden.
/ Jörg Thoma
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Das Java-basierte Cloudstack 2.2(öffnet im neuen Fenster) verwaltet verschiedene Hypervisor-Typen in einer Cloud, indem gleiche Hypervisoren zu Clusters zusammengeschlossen werden. Cloudstack unterstützt den Xenserver 5.6 und die Xen Cloud Platform von Citrix sowie die Kernel-based Virtual Machine (KVM). Cloud.com-Kunden erhalten auch Unterstützung für VMware.

Cloudstack – Demo
Cloudstack – Demo (08:50)

In der überarbeiteten Benutzeroberfläche können KVM-Instanzen mit virtuellen Netzwerken (VLAN) ausgestattet werden. Cloudstack 2.2 verwaltet mehrere Netzwerkkarten pro virtueller Maschine. Außerdem können Snapshots von KVM-Instanzen erstellt und einzelne Instanzen zu Clustern zusammengefasst werden. Darüber hinaus können sie als Speicherknotenpunkte für die Verwendung mit dem verteilten Dateisystem OCFS2 zusammengestellt werden.

Die Ajax-Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet, um die Verwaltung zu vereinfachen. Vorlagen können per HTTP-Post extrahiert werden. Zudem erhält Cloudstack eine Kommandozeilenschnittstelle mit dem Namen cloudadm, die allerdings noch als Beta bezeichnet und laut Hersteller in den kommenden Versionen noch stark überarbeitet wird.

Cloudstack arbeitet mit Amazons EC2- und S3- sowie mit Openstack-Umgebungen zusammen. Die Community Edition des Verwaltungswerkzeugs ist unter der GPLv3 erschienen und steht unter cloud.com zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Zusätzlich bietet Cloud.com eine kostenpflichtige Enterprise-Variante und Support für seine Produkte an.


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