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Spieletest Homefront: Im Schweinsgalopp durch den Befreiungskrieg

Spieletest Homefront

Im Schweinsgalopp durch den Befreiungskrieg

Zivile Krieger statt Elitesoldaten, amerikanischer Heimatboden statt exotische Kampfgebiete: Das Actionspiel Homefront möchte in die Erfolgsspur des Megasellers Call of Duty - das gelingt nur zum Teil. Schade, dass besonders die emotionalen Momente wegen zu viel Hektik auf der Strecke geblieben sind.

Rund 1,2 Millionen Soldaten müssen derzeit in der Koreanischen Volksarmee dienen, über 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Nordkorea gehen für das Militär drauf. Immerhin denkbar ist also, was sich das New Yorker Entwicklerstudio Kaos für den Egoshooter Homefront ausgedacht hat: Im Jahr 2027 ist die Volksarmee in die USA einmarschiert, nordkoreanische Truppen führen dort mit Folter und Massenerschießungen ein hartes Regime. Nur wenige Widerstandskämpfer wagen es, sich mit dem übermächtigen Feind anzulegen. Einer davon heißt Robert Jacobs, er ist ehemaliger Pilot und weiß so ungefähr, wie das mit dem Schießen und Kämpfen funktioniert. Ihn steuert der Spieler auf Xbox 360, Playstaton 3 und Windows-PC durch die sieben Kapitel der, je nach Spielweise, nur rund fünf Stunden langen Kampagne.

Das Szenario hat mit Call of Duty wenig zu tun, statt von abgebrühten Elitesoldaten ist der Spieler von verzweifelten Zivilisten umgeben. Trotzdem spielt sich Homefront ganz ähnlich: In vollständig schlauchartig angelegten Einsatzorten geht es meist mit viel Tempo vorwärts. Die gegnerischen Verbände schicken immer wieder Nachschub in den Kampf, in Deckung erholt sich der Spieler nach wenigen Augenblicken von selbst und auch sonst geht es sehr unkompliziert zu. Wer das Gewehr in der virtuellen Hand halten kann, kommt ohne größere Probleme durch die Handlung.

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  • Mit Colonel Jeong hat es der Spieler mehrfach zu tun.
  • Die nordkoreanische Armee herrscht in den USA mit eiserner Härte.
  • Auch die Feuereffekte sehen dank Unreal Engine 3 schick aus.
  • Kampf bei einem zerstörten Flugzeug
  • Nachbarschaftliche Kämpferrunde bei untergehende Sonne
  • Mit dem Zielfernrohr markiert der Spieler die Gegner für Goliath.
  • Eine Vorstadt dient als Arbeitslager.
  • Ein Massengrab dient kurze Zeit als Versteck.
  • Eines der größeren Gefechte findet auf einem Parkplatz statt.
  • Im Multiplayermodus wählt der Spieler Waffen und Klassen.
  • Per Jeep geht es im Team-Deathmatch zum Gegner.
  • Auf Tastendruck können Spieler die Plätze wechseln.
Mit Colonel Jeong hat es der Spieler mehrfach zu tun.

Meist kämpft sich Jacobs von Deckung zu Deckung, zwischendurch ist auch mal Schleichen angesagt, oder er muss im Sprint hinter einem Transport-Lkw her jagen, um in letzter Sekunde eine Sonde anzubringen. Für etwas mehr Abwechslung sorgt der Goliath, ein schick animiertes Kampfvehikel, dem der Spieler mit einem Signalgeber die Feinde zuweist. Dann holt der stählerne Kumpel zuverlässig auch Helikopter vom Himmel.

Hübsche Begleiter und hässliche Markierung 

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Rapmaster 3000 18. Mär 2011

Ist doch logisch, alle Zivilisten rotten sich zusammen und kämpfen gemeinsam gegen den...

FranUnFine 17. Mär 2011

Hahahahaha! Das Schlimme ist, das trifft auch auf RPGs zu... :(

Trockenobst 17. Mär 2011

Ist mir ehrlich gesagt durchgerutscht, wobei auch das Endzeit-Szenario - ist nicht ganz...

Crass Spektakel 16. Mär 2011

Und bis zum Jahr 2027 haben die Nordkoreaner ihre Soldaten durch Clonetechnologie durch...

^Andreas... 16. Mär 2011

Oder selbst das hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/6/6f/Freedom_Fighters.jpg...



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