PLX

Controller für externe Grafikkarten mit USB 3.0

Der PCI-Express-Spezialist PLX bietet zwei neue Bausteine an, die für eine weitere Verbreitung von USB 3.0 sorgen könnten. Über die Chips lassen sich an die schnelle Schnittstelle recht einfach Peripheriegeräte anschließen - und nicht nur Festplatten.

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Auch WLAN-Dongle mit USB 3.0
Auch WLAN-Dongle mit USB 3.0

Für die beiden Chips USB 3380 und 3382 hat PLX Technology nun die technischen Daten vorgelegt. Das Unternehmen ist auf PCI-Express-Lösungen spezialisiert und auch erste Wahl bei vielen Hardwareherstellern. So ist unter anderem auf AMDs neuer Grafikkarte Radeon HD 6990 eine PLX-Bridge verbaut, welche die beiden GPUs verbindet. Auch auf vielen Mainboards, die mehr als die von den Chipsätzen der CPU-Hersteller vorhandenen PCIe-Lanes bieten, sind die PLX-Chips zu finden.

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Mit den beiden neuen Bausteinen will PLX die Zahl der Peripheriegeräte für USB 3.0 erhöhen. Die Chips arbeiten als Umsetzer von PCI-Express nach USB 3.0 und unterstützen zwei Lanes. Damit lässt sich theoretisch jedes Gerät, das PCIe unterstützt, mit einer USB-3.0-Schnittstelle versehen - auch Grafikkarten, wie PLX betont. Auch andere Geräte, deren Controller PCI-Express versteht, lassen sich so um USB 3.0 erweitern.

  • Blockdiagramm des USB 3382 von PLX
  • Thunderbolt per USB 3.0
Thunderbolt per USB 3.0

Grafikkarten wären aber durch die vorhandenen zwei Lanes deutlich unterfordert, für alle Anwendungen außer Spielen dürfte die Bandbreite aber noch ausreichen. Zum Vergleich: Der von den Kunden nicht angenommene Graphic Booster von AMD, eine der ersten Lösungen für eine externe Spielegrafikkarte an einem Notebook, war mit PCIe x8 angebunden.

PCI-Express und USB 3.0 selbst werden von den PLX-Chips nicht gebremst, denn die beiden Lanes dürfen nach Version 2.0 des Busses mit 5 Gigabit pro Sekunde ausgeführt sein. Das entspricht auch der theoretischen Bandbreite von USB 3.0. Um die voll auszunutzen, bietet der 3382 zwei Lanes, der 3380 jedoch nur eine.

Konkurrenz für Thunderbolt?

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Auch die Nachrüstung einer Thunderbolt-Schnittstelle über die neuen Controller schlägt PLX vor. Das ist recht einfach, weil auch die neue Intel-Verbindung PCI-Express an externe Geräte führt - allerdings mit bis zu 10 GBit/s. Eine externe Box, die Thunderbolt und Displayport bietet, könnte so auch per USB 3.0 an einen Rechner angeschlossen werden. Zu beachten ist dabei aber stets der Schaltungs- und Platzaufwand: Die PLX-Chips sind mit 10 Quadratmillimetern für einen Controller recht groß.

Trotz der großen Flexibilität - oder vielleicht sogar gerade deswegen - haben die PLX-Bausteine noch keine Zertifizierung des USB-Konsortiums erhalten. Ab dem zweiten Quartal 2011 will PLX daher erst Musterstückzahlen zum Preis von 7 bis 8 US-Dollar der Chips ausliefern. Die Serienfertigung ist für das dritte Quartal 2011 vorgesehen.

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