Pulsar XT.2

Seagates Enterprise-SSD schreibt mit bis zu 300 MByte/s

Mit der Serie Pulsar XT.2 hat Seagate seine zweite Serie von Solid-State-Discs für professionelle Anwendungen vorgestellt. Die SSDs arbeiten mit teurem SLC-Flash, die ebenfalls neue Serie Pulsar.2 dagegen mit MLC-Technik. Auch sie soll für ernsthafte Anwendungen taugen.

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Seagate Pulsar XT.2
Seagate Pulsar XT.2

Als Teil einer ganzen Reihe von neuen Produkten für den Einsatz in Unternehmen hat Seagate die beiden SSD-Serien Pulsar XT.2 und Pulsar.2 vorgestellt. Der wesentliche Unterschied: Die Pulsar.2 arbeiten mit MLC-Flash, die Pulsar XT.2 setzen auf Single-Level-Cells (SLC). Da die SLC-Bausteine mehr Platz bei gleicher Kapazität beanspruchen, gibt es die XT.2 nur mit Größen von 100, 200 oder 400 GByte. Die Pulsar.2 mit MLC-Chips ist zusätzlich auch mit 800 GByte zu haben.

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Nach Angaben von Seagate Deutschland unterstützt auch nur die Serie XT.2 die vollständige Verschlüsselung der Daten auf Hardwareebene (FDE), auch wenn die Produktseite der Pulsar.2 derzeit noch etwas anderes anzeigt. Derartige Sicherungsmechanismen gehören bei immer mehr Firmen zum Anforderungskatalog, insbesondere bei Notebooks.

Beide neuen Serien sind im Formfaktor von 2,5 Zoll gehalten. Während die kleineren Modelle mit einer Höhe von 7 Millimetern auch in besonders kompakte Mobilrechner passen, sind die größten der neuen SSDs (400 GByte bei XT.2, 800 bei Pulsar.2) 15 Millimeter dick. Dafür gibt es in den wenigsten Notebooks Platz, diese Laufwerke sind offenbar eher für Server vorgesehen.

35-mal vollschreiben pro Tag

Die Serie Pulsar.2 läuft über denselben Anschluss sowohl an SATA- als auch an SAS-Adaptern, wobei jeweils bis zu 6 GBit/s unterstützt werden. Das 800-GByte-Modell gibt es nur für SAS. Die Pulsar XT.2 ist rein auf 6-GBit-SAS ausgelegt. Zwar funktionieren solche Geräte auch an 3-GBit-Ports, dann verschenkt man jedoch Leistung. Beim sequenziellen Lesen und Schreiben soll laut Seagates Datenblatt (PDF) eine Pulsar XT.2 ganze 360 beziehungsweise 300 MByte pro Sekunde erreichen.

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Für die Operationen pro Sekunde (IOPS) beim verteilten Lesen und Schreiben von 4 KByte kleinen Blöcken gibt Seagate 48.000 und 22.000 Einheiten an. Solche schnellen Zugriffszeiten sind typisch für SLC-Flash.

Vergleichbare Angaben macht Seagate für die Pulsar.2 auch im Datenblatt (PDF) nicht. Für die erste Pulsar-Serie gelten jedoch 200 und 100 MByte/s beim kontinuierlichen Lesen und Schreiben. Sofern das Unternehmen keinen anderen Controller eingesetzt hat, dürften diese Werte noch gelten. Hier sind andere SSDs inzwischen auch mit MLC-Flash viel schneller.

In einem anderen Punkt will Seagate aber glänzen - in dem der Zuverlässigkeit. Eine Pulsar.2 darf laut den Spezifikationen während der dreijährigen Garantiezeit zehnmal am Tag komplett beschrieben werden. Für die Pulsar XT.2 mit fünf Jahren Garantie gibt Seagate 35 komplette Befüllungen pro Tag an. Das ist auch bei 300 MByte pro Sekunde machbar: Die 400 GByte große XT.2 braucht für 35 komplette Schreibvorgänge nur knapp 13 Stunden - falls ein anderes Gerät die Daten so schnell liefern kann und das Löschen kaum Zeit beansprucht.

Preise für die beiden neuen SSD-Serien nannte Seagate noch nicht. Sie sollen auch erst zu Beginn des zweiten Quartals 2011 ausgeliefert werden.

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