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Erdbeben in Japan

Beben beschädigt Unterseekabel

Das Erdbeben vor der japanischen Küste hat eine Reihe von Unterseekabeln in Mitleidenschaft gezogen und so den Datenverkehr verlangsamt. Komplettausfälle gab es jedoch nicht, da die meisten Landepunkte im Süden Japans liegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Erdbeben, das sich am Nachmittag des 11. März 2011 (Ortszeit) im Pazifik etwa 130 Kilometer vor der japanischen Küste ereignet hat, und der darauf folgende Tsunami haben eine Reihe von Unterseekabeln beschädigt. Das habe zu Ausfällen im Datenverkehr geführt, berichtet das Wall Street Journal.

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Etwa die Hälfte der Trans-Pazifik-Kabel sei durch das Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte Bill Barney, Chef des Hongkonger Kabelnetzbetreibers Pacnet, der Zeitung. Dadurch sei der Datenverkehr in die USA langsamer geworden. Die Unternehmen behelfen sich derzeit damit, den Datenverkehr über unbeschädigte Kabel und über Satelliten umzuleiten.

Pacnet erklärte, sein Kabel East Asia Crossing sei an zwei Stellen beschädigt. Das Kabel, das Japan mit anderen ostasiatischen Ländern verbindet, soll in wenigen Tagen wieder einsatzbereit sein. Ebenfalls betroffen sind das von NTT Communications unterhaltene Kabel PC-1 sowie das Asia Pacific Cable Network 2, das von einem Konsortium aus 14 Unternehmen unter der Führung von AT&T betrieben wird.

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI erklärte, eines seiner Kabel sei weit vor der Küste beschädigt worden. Deshalb werde es dauern, den Schaden zu lokalisieren und zu beheben. Auch die chinesischen Telekommunikationsunternehmen China Telecom und China Unicom meldeten Schäden an Unterseekabeln, die das Land mit Japan verbinden. China Unicom sagte der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, dass die meisten Schäden bereits behoben seien.

Die Ausfälle seien jedoch vergleichsweise gering, erfuhr das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum von dem US-Beratungsunternehmen Telegeography. Die meisten Landepunkte für die Unterseekabel befänden sich im Süden des Landes und seien deshalb nicht von dem Erdbeben betroffen. Die Ausfälle beträfen jene Kabelsegmente, die in Ajigaura oder Kitaibaraki Japan erreichten. Diese beiden Landepunkte liegen etwa auf halber Stecke zwischen Tokio und Sendai. Da alle Kabel auch Landepunkte im Süden Japans haben, sei es zu keinem Komplettausfall gekommen.

Das Beben hatte nach Angaben des United States Geological Survey eine Momenten-Magnitude von 9. Es riss den Meeresboden auf einer Länge von 400 Kilometer auf und verschob die japanische Hauptinsel Honshu um 2,4 Meter.



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phpwin@gmx.de 15. Mär 2011

wie genau kommst du darauf? Die Verschiebung war doch nicht aufgrund des Bebens, sondern...

bicefish 15. Mär 2011

Auf http://netindex.com/ kannst Du zumindest die durchschnittliche Bandbreite sehen, nach...

derderdasversteht 15. Mär 2011

... Ihr habt Recht (bis auf die Lesefaulheit), aus dieser (v.a.Walsunge's) Position habe...


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