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Konzentration: Textverarbeitung Byword blendet Unwichtiges aus

Die Textverarbeitung Byword für Mac OS X besteht auf den ersten Blick nur aus einem weißen Bildschirm. Das karge Interface blendet sich nach kurzer Nichtbenutzung aus.
/ Andreas Donath
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Die Entwickler von Byword wollen die Konzentration auf die Texterstellung so wenig wie möglich stören. Deshalb ist das Interface zur Textformatierung und zum Suchen und Ersetzen im Normalfall nicht zu sehen. Es wird über das Kontextmenü aufgerufen und verschwindet schnell, wenn es nicht mehr benutzt wird.

Markiert der Anwender einen Textabschnitt, wird ein kleines Menü eingeblendet, mit dem einfache Textformatierungen wie Fett- und Kursivdruck eingestellt werden können. Ein Großteil der Bedienung erfolgt jedoch über Tastenkürzel. Der aktuell bearbeitete Absatz wird mit einer leicht abgedunkelten Textfarbe hervorgehoben, um dem Anwender die Orientierung zu erleichtern.

Fünf typographische Vorformatierungen stehen zur Wahl. Damit kann zum Beispiel wie mit einer Schreibmaschine geschrieben werden. Viel mehr Möglichkeiten stehen nicht zur Verfügung, doch das zählt nach Herstellerangaben zum Konzept des Programms. Zu viele Interfacefunktionen würden den Anwender nur von seiner eigentlichen Arbeit ablenken.

Der Text kann als Textdatei, RTF oder als PDF abgespeichert und auch gedruckt werden. Byword(öffnet im neuen Fenster) ist über Apples App Store(öffnet im neuen Fenster) für derzeit 2,39 Euro erhältlich und erfordert Mac OS X 10.6. Der Hersteller hat aber bereits eine Preiserhöhung angekündigt, die in den nächsten Tagen greifen soll.

Für Windows gibt es ein ähnliches Programm namens Writemonkey , das aber weniger Wert auf eine optisch ansprechende Darstellung legt und eher an ein DOS-Programm erinnert.


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