Abo
  • Services:

Cyberwar

Iranische Miliz kündigt Cyberangriffe an

Eine Unterorganisation der iranischen Revolutionsgarde hat eine Hackertruppe aufgestellt. Diese will künftig Gegner über das Internet angreifen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die iranische Basidsch-Miliz hat eine Hackertruppe aufgestellt. Diese soll künftig Cyberattacken auf antiiranische Websites durchführen, erklärte ein Kommandant der Einheit. Ein hochrangiger Militär hat ebenfalls Cyberattacken angedroht.

Freiwillige Hackertruppe

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Mauth.CC GmbH, Mauth

"Da wir Ziel von Cyberattacken sind, werden unsere Cybertruppen, die aus Experten, Professoren, Studenten und angehenden Klerikern bestehen, die Websites der Feinde angreifen", sagte Brigadegeneral Ali Fazli, stellvertretender Befehlshaber der Basidsch-Miliz der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr News. Basidsch - vollständig: Basidsch-e Mostaz'afin - ist eine paramilitärische Freiwilligenorganisation, die den Revolutionsgarden angehört. Basidsch-Mitglieder waren im Sommer 2009 an den Ausschreitungen gegen die Demonstranten beteiligt, die gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl protestierten.

Kürzlich hatte der stellvertretende iranische Generalstabschef Mohammed Hedschasi mit präventiven Cyberattacken denjenigen gedroht, die ihrerseits Cyberattacken auf den Iran durchführen. Die Ankündigungen dürften im Zusammenhang mit der Malware Stuxnet stehen, die unter anderem die Rechner des iranischen Atomkraftwerks Buschehr infiziert hat. Sie sind insofern ungewöhnlich, als staatliche Stellen die Beteiligung an Cyberattacken normalerweise strikt leugnen.

Twitter und Baidu gehackt

Unklar ist, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Basidsch-Cybertruppe und der iranischen Cyberarmee, die Ende 2009 den Microbloggingdienst Twitter und Anfang 2010 die chinesische Suchmaschine Baidu angegriffen hatte. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenmagazins Newsweek steht auch die iranische Cyberarmee in Verbindung mit den Revolutionsgarden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 75€
  2. 849€ statt 1.148€ (Bestpreis!)
  3. (heute u. a. ausgewählte ASUS- und LG-Angebote)
  4. (Total War Warhammer 2 für 23,99€, Battlefield 1 - Revolution Edition für 23,49€ und...

azeu 14. Mär 2011

ihr Schweiiiiiineeee....

Cobinja 14. Mär 2011

...aber irgendwie erinnert mich das an den alten Chat-Mitschnitt. "Ich hack dich. Gib mir...

blocker 14. Mär 2011

Wenn das Iranische Regime nun offizelle Angriffe auf eine externe Infrastrukturen...

oakmann 14. Mär 2011

Was würdest du tun wenn jemand dein Lieblings Spielzeug zerstört? Sie können auch...

Tantalus 14. Mär 2011

Ich vermute eher, dass diese Kleriker dafür zuständig sind, zu bestimmen, was überhaupt...


Folgen Sie uns
       


Ryzen 2000 im Test - Livestream

AMDs neuer Ryzen 7 2700X und der Ryzen 5 2600X sind empfehlenswerte CPUs. Vielleicht haben unsere Leser aber noch spezifische Fragen an unseren Tester. Golem.de-Redakteur Marc Sauter stellt sich diesen.

Ryzen 2000 im Test - Livestream Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
    PGP/SMIME
    Die wichtigsten Fakten zu Efail

    Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

      •  /