Abo
  • Services:
Anzeige
Erdbeben in Japan: Auswirkungen auf japanische IT-Branche noch nicht absehbar

Erdbeben in Japan

Auswirkungen auf japanische IT-Branche noch nicht absehbar

Nach der Katastrophe in Japan sehen sich die Hersteller von elektronischen Geräten und Halbleitern vor allem von Stromausfällen bedroht. Einige Unternehmen haben die Produktion ausgesetzt, andere sind kaum betroffen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der durch Erdbeben, Tsunami und Atomunfälle beschädigten japanischen Infrastruktur auf die IT-Branche sind noch nicht abzusehen. Außer mit den unmittelbaren Schäden durch die Naturkatastrophen kämpfen die Unternehmen derzeit vor allem mit der durch die japanische Regierung angeordneten Rationierung von Strom.

Anzeige

Bedingt durch zerstörte Transportwege ist auch unklar, wie lange die Herstellung von elektronischen Geräten ohne konstante Versorgung mit Bauteilen aufrechterhalten werden kann. So erklärte Toshiba Deutschland Golem.de, die Produktion von Notebooks laufe nach bisherigem Stand ungehindert weiter. Toshibas japanische Halbleiterabteilung dagegen listet detailliert auf, dass in zwei von vier Standorten die Produktion bis auf weiteres angehalten wurde.

Vor allem das Toshiba-Werk in Kitakami ist stark betroffen. Der Ort liegt in der nordöstlichen Präfektur Iwate, nahe dem Epizentrum des Erdbebens. Die Stromversorgung und die Telekommunikation sind dort noch nicht vollständig wiederhergestellt. Toshiba Semiconductor weist jedoch darauf hin, dass die möglichen Schäden an Produktionsanlagen noch nicht vollständig festgestellt sind. Zudem sind einige der Standorte des Chipherstellers am Montag, den 14. März wegen der geplanten Stromabschaltungen geschlossen.

Ähnlich äußert sich mit Elpida auch einer größten DRAM-Hersteller Japans. Dort steht die Produktion in der Halbleiterfabrik in der Präfektur Akita im Nordwesten des Landes wegen Beschädigung der Stromversorgung. Das im südwestlichen Japan bei Hiroshima gelegene Werk von Elpida arbeitet normal. Das Unternehmen weist darauf hin, dass dort keine Wafer durch das Erdbeben beschädigt wurden. Defekte an den wertvollen Siliziumscheiben und den Produktionsanlagen durch Erschütterungen gehören zu den Hauptsorgen der Halbleiterindustrie.

Von anderen Unternehmen liegen noch keine belastbaren Aussagen zu Schäden an Fabriken und Produktionsausfällen vor. Sony Computer Entertainment erklärt bisher lediglich , dass derzeit keine Playstation 3 in Japan repariert werden können. Der Mutterkonzern Sony spendet jedoch umgerechnet über 3,6 Millionen US-Dollar als Soforthilfe für die Opfer der Katastrophen. Einem Bericht von PC Magazine zufolge arbeiten bei Sony aber derzeit mindestens zwei Werke nicht: Eines stellt Lithium-Ionen-Akkus her, ein anderes Laserdioden für Blu-ray-Player.

Japan ist nach dem asiatisch/pazifischen Raum und den USA nach Angaben des Branchenverbandes SIA der drittgrößte Halbleiterhersteller der Welt. Ein Produktionsausfall von zwei Wochen könne zu einer Verknappung der Bausteine und zu einer Preissteigerung führen, sagte ein Marktbeobachter von Objective Analysis dem Fachmagazin IEEE Spectrum.


eye home zur Startseite
tux-zuechter 15. Mär 2011

wird wohl alles drauf hinauslaufen das man nur wirklich sicher sein kann wenn man selbst...

Hotohori 14. Mär 2011

Es sind aber genau die AKWs, die das Ganze hier so kritisch machen. Ansonsten hast du...

SoniX 14. Mär 2011

Haste auch wieder Recht. Mit dem Hausrecht. ^^

Hotohori 14. Mär 2011

Ich frag mich nur gerade, was mir dieser Hinweis nun sagen soll?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Dataport, Hamburg
  4. M&M Software GmbH, St. Georgen, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. 383,14€ - 30€ MSI-Cashback
  2. 44,00€ für 1 Modul oder 88,00€ für 2 Module)
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Geisteswissenschaften vs. Realität/Intelligenz

    onkel hotte | 22:43

  2. Re: Java

    tomate.salat.inc | 22:42

  3. Re: wir schreiben das Jahr 2017

    onkel hotte | 22:40

  4. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    SzSch | 22:39

  5. Re: Geld müsste man haben...

    sofries | 22:37


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel