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API-Richtlinien: Alternative Twitter-Clients werden nicht verboten, aber ...

Twitters veränderte API-Richtlinien haben bei vielen Entwicklern Unmut ausgelöst. Dabei handle es sich um ein Missverständnis, argumentiert Twitter und betont: Alternative Twitter-Clients werden nicht verboten, es werde nur davon abgeraten, sie zu entwickeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Es gehe nicht darum, alternative Twitter-Clients zu verbieten, vielmehr sollten Entwicklern Richtlinien an die Hand gegeben werden, um ihnen die richtige Richtung aufzuzeigen, twittert Ryan Sarver(öffnet im neuen Fenster) . Es sei auch weiterhin möglich, alternative Twitter-Clients zu entwickeln. Twitter weise lediglich darauf hin, dass dies kein gutes Geschäft(öffnet im neuen Fenster) sei.

Es sei keine gute Idee, ein Geschäft nur darauf aufzubauen, Tweets mit einem API-Aufruf abzufragen und anzuzeigen, schreibt Twitter-Mitarbeiter Raffi Krikorian an besorgte Entwickler(öffnet im neuen Fenster) . Entwickler sollten sich auf Themen wie die Auswahl, Zusammenfassung und Zusammenführung von Tweets und Nutzern konzentrieren, nicht darauf, diese nur anzuzeigen.

So lange sich Applikationen an die Regeln halten, dürfen sie das Twitter-API auch weiterhin verwenden. Diese Regeln will Twitter aber schärfer kontrollieren und schreibt genau vor, wie Tweets anzuzeigen sind und welche Begriffe dabei verwendet werden dürfen.

Im Kern bleibt die Botschaft aber die gleiche. Wortwörtlich heißt es: "Wenn uns Entwickler fragen, ob sie Client-Apps entwickeln sollen, die das Verhalten von Twitters Mainstream-Clients für Consumer nachahmen oder reproduzieren, dann ist die Antwort nein." Und weiter: "Twitter wird die primären Mainstream-Consumer-Clients für Telefone, Computer und andere Geräte anbieten, über die Millionen Nutzer auf Twitter-Inhalte (Tweets, Trends, Profile usw.) zugreifen und Tweets senden" .

Twitter betont, es gehe nur um Mainstream-Clients für Consumer. Lösungen für andere Zielgruppen, beispielsweise Unternehmen, seien etwas anderes.


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