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Unsichere Webserver: Finanzagentur schaltet Staatsanwaltschaft ein

Nach dem Bekanntwerden mehrerer Sicherheitslücken in den Webservern der Bundesfinanzagentur hat das Unternehmen nun Anzeige gegen unbekannt erstattet. Das Onlinebanking der Agentur ist weiterhin offline.
/ Nico Ernst
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Ein Sprecher der Bundesfinanzagentur hat Spiegel Online(öffnet im neuen Fenster) erklärt, das Unternehmen habe nach dem Bekanntwerden mehrerer Sicherheitslücken in den Webservern der Agentur die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Geklärt werden soll nicht nur, ob Nutzerdaten auslesbar gewesen sind. Das hatte der Chaos Computer Club behauptet . Nach Angaben des Clubs sollen Kundendaten möglicherweise über Jahre hinweg per Internet für jedermann zugänglich gewesen sein.

Zudem solle aber die Webseite bundeswertpapiere.de(öffnet im neuen Fenster) seit der Veröffentlichung des CCC "Ziel einer Webattacke geworden" sein, sagte der Sprecher Spiegel Online weiter. Daher sei nun bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Anzeige gegen unbekannt erstattet worden.

70.000 der 400.000 Privatkunden der Agentur sollen dem Bericht zufolge ein Onlinedepot des Unternehmens nutzen. Diese haben jedoch seit dem 10. März 2011 keinen Onlinezugriff mehr auf ihr Depot. Die Webservices der Agentur sind seitdem offline.


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