Unsichere Webserver

Finanzagentur schaltet Staatsanwaltschaft ein

Nach dem Bekanntwerden mehrerer Sicherheitslücken in den Webservern der Bundesfinanzagentur hat das Unternehmen nun Anzeige gegen unbekannt erstattet. Das Onlinebanking der Agentur ist weiterhin offline.

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Unsichere Webserver: Finanzagentur schaltet Staatsanwaltschaft ein

Ein Sprecher der Bundesfinanzagentur hat Spiegel Online erklärt, das Unternehmen habe nach dem Bekanntwerden mehrerer Sicherheitslücken in den Webservern der Agentur die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Geklärt werden soll nicht nur, ob Nutzerdaten auslesbar gewesen sind. Das hatte der Chaos Computer Club behauptet. Nach Angaben des Clubs sollen Kundendaten möglicherweise über Jahre hinweg per Internet für jedermann zugänglich gewesen sein.

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Zudem solle aber die Webseite bundeswertpapiere.de seit der Veröffentlichung des CCC "Ziel einer Webattacke geworden" sein, sagte der Sprecher Spiegel Online weiter. Daher sei nun bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Anzeige gegen unbekannt erstattet worden.

70.000 der 400.000 Privatkunden der Agentur sollen dem Bericht zufolge ein Onlinedepot des Unternehmens nutzen. Diese haben jedoch seit dem 10. März 2011 keinen Onlinezugriff mehr auf ihr Depot. Die Webservices der Agentur sind seitdem offline.

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Youssarian 14. Mär 2011

Ich würde es einfach ein stark simplifiziertes Bild nennen, das so mancher hier zu...

Youssarian 14. Mär 2011

Im strafrechtlichen Sinne? Da sehe ich bisher nichts. Zivilrechtlich sieht das natürlich...

Prypjat 14. Mär 2011

Ich gebe es zu! Ich war es. Ich habe die Server aufgebaut, konfiguriert und ich habe dem...

johnmcwho 14. Mär 2011

Das ist auch der einzigste Sicherungspunkt.



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