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Verbraucher wollen an illegalen Downloads festhalten

Wer heute schon digitale Inhalte illegal kopiert, wird das wohl auch in Zukunft tun. Zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers.

Artikel veröffentlicht am ,

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat im September 2010 eine Umfrage unter 202 Verbrauchern im Alter von 18 bis 59 Jahren durchgeführt, die von sich selbst sagen, dass sie sich an "Onlinepiraterie" beteiligt haben. Mit dieser Umfrage wollte PwC herausfinden, warum die Befragten sich an "Piraterie" beteiligen und ob sie ihr illegales Verhalten eventuell in Zukunft ändern wollen.

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Die unter dem Titel "Discovering behaviors and attitudes related to pirating content" veröffentlichten Ergebnisse der Befragung sind wenig überraschend ausgefallen. Die meisten der Befragten gaben als Hauptgrund für illegale Downloads und den Konsum von kostenlos gestreamten Inhalten an, dass sie für die Inhalte nichts bezahlen mussten.

Die Preise von Datenträgern wie DVDs halten mehr als zwei Drittel der Befragten und die Preise von kommerziellen Downloadangeboten deutlich über die Hälfte (58 Prozent) für zu hoch.

Immerhin mehr als die Hälfte stimmte der Aussage zu, dass "es alle machen". Die besten Tipps für illegale Angebote kamen von vertrauenswürdigen Quellen wie Familienmitgliedern oder Freunden.

Bemerkenswert ist die Feststellung, dass über drei Viertel der Befragten (76 Prozent) erklärten, sie wären bereit, für Angebote etwas zu zahlen, wenn sie dafür früher legal in den Genuss von Filmen, Fernsehsendungen und anderen Inhalten kommen würden. Früher heißt im Fall von Kinofilmen höchstens einen Monat nach Kinostart. Dabei würden die Befragten für Kinofilme höchstens 3 US-Dollar und für Fernsehsendungen höchstens 1 US-Dollar zahlen wollen.

Der Besitz von Kopien von Filmen ist den Verbrauchern nicht so wichtig, sie bevorzugen eher Streamingangebote. Darüber, ob die "Piraterie" eventuell dazu führen könnte, dass die Preise für Inhalte steigen, zerbricht sich nur jeder Dritte den Kopf. Mit der zunehmenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones wollen die "Piraten" künftig illegale Angebote auch stärker mobil nutzen. [von Robert A. Gehring]



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tilmank 14. Mär 2011

Zugegeben, aber vermutlich und zu befürchtenderweise nur, weil das Recht da zeitlich...

irata 14. Mär 2011

Und was lässt dich vermuten, dass das gerade hier der Fall ist, und vor allem...

Der Kaiser! 14. Mär 2011

Das Grundbedürfniss wird mit dem kostenlosen Angebot abgedeckt. Das richtige Geld wird...

Der Kaiser! 14. Mär 2011

Was wirklich bei herumgekommen ist dabei noch nicht.

book 14. Mär 2011

Was für ein Nonsens.


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