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Linux Foundation: Linux Standard Base 4.1 ohne Java

Die Linux Standard Base 4.1 verzichtet komplett auf die Programmiersprache Java. Die neue Version beinhaltet sonst nur kleine Änderungen. Die LSB wird von der Linux Foundation veröffentlicht und soll für Kompatibilität zwischen den Linux-Distributionen sorgen.
/ Sebastian Grüner
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Die Arbeitsgruppe Linux Standard Base (LSB) innerhalb der Linux Foundation hat den Standard LSB in Version 4.1 veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Die neue Version der Norm verzichtet komplett auf die Programmiersprache Java. Diese war in LSB 4.0 noch probeweise enthalten. Als Grund dafür gibt die Arbeitsgruppe Lizenzprobleme mit der Java-Konformitätstestsuite der Linux Foundation (Java Compliance Test Suite) an. Andere in LSB 4.0 erprobte Bestandteile sind in der neuen Version weiterhin als erforderliche Komponenten enthalten. Darunter befinden sich die Soundarchitektur ALSA oder die Skriptsammlung xdg-utils.

Zu den weiteren Änderungen gehören einige Standardbibliotheken, die in neuen Versionen aufgenommen wurden, etwa GTK+ 2.10 oder Cairo 1.2. Neu hinzugekommen sind Kommandos, wie hash, string sowie alias und unalias. Weiterhin sind neue Tests enthalten, etwa der für ALSA. Aber auch eine Vielzahl von Bugs wurde beseitigt, so wurden fehlende Header und Symbole dem Test-SDK hinzugefügt.

Laut der Arbeitsgruppe ist Version 4.1 abwärtskompatibel bis hin zu Version 3.0. Für Entwickler und Linux-Distributoren steht die komplette Spezifikation zum Download(öffnet im neuen Fenster) als HTML- oder PDF-Datei zur Verfügung. Ebenfalls bereitgestellt werden Tools, Tests und die Entwicklungsumgebung.(öffnet im neuen Fenster)


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